Unsere Projekte

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Unsere Projekte

Einsatz von Virtual Reality bei der Kundenbetreuung im Fliesenlegerhandwerk

nazarovsergey / Fotolia.com

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Der Meisterbetrieb des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks sowie des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks beschäftigt 33 Mitarbeiter und ist sowohl im Privatkundengeschäft (Neubauten, Altbausanierungen) als auch im gewerblichen Bereich sowie als Partner für Bauträger tätig.

Herausforderung

Im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk wie auch im Luftheizungs- und Ofenbauerhandwerk erfolgen Beratung und Verkauf bisher wesentlich über dazu eingerichtete Ausstellungen. Bei der meist längerfristigen Gestaltung der Ausstellungen können weder die Vielfalt der Produkte noch die individuellen Anforderungen des Kunden berücksichtigt werden. Der Einsatz digitaler Präsentationsmöglichkeiten soll zukünftig Vorteile für den Betrieb und die Kunden bringen.

Ziele

Das analoge Geschäftsmodell, hier der Verkauf und Verlegung von Fliesen und Designböden sowie der Verkauf und die Montage von Kachel- und Kaminöfen, soll mit den Möglichkeiten der digitalen Welt verknüpft werden. Beratung, Verkauf aber auch Auftragsbearbeitung und -umsetzung werden über den Einsatz von Virtual-Reality-Technologien (VR) erleichtert und verbessert, indem neue, digitale Präsentations- und Kommunikationsmöglichkeiten für den Kunden entstehen. Ein wesentliches Projektziel ist die Erweiterung der bestehenden Kundenbasis sowie die Erschließung neuer Zielgruppen, z.B. sehr technikaffine Menschen wie „Digital Natives“. Für die Auftragsbearbeitung und -umsetzung werden über eine weitestgehend medienbruchfreie Gestaltung der Prozesse ein Effizienzgewinn und eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit angestrebt.

Vorgehensweise

Durch die bedarfsgerechte Anpassung einer marktverfügbaren Software-Lösung soll es ermöglicht werden, die individuellen Grundrisse von Bauvorhaben digitalisiert in das System zu überführen. Beispielsweise werden virtuelle Anpassungen des Wand- und/oder Bodenbelages (bzw. des Ofens) per Mausklick während des Beratungsvorgangs möglich sein.

Mithilfe von VR-Brillen wird dem Kunden dann seine individuelle Fliesen-/Ofenlösung direkt bei ihm zu Hause präsentiert. Die Beratung findet dann auch vor Ort statt, der physische Besuch einer Ausstellung ist für den Kunden nicht mehr zwingend nötig. Dies spart Zeit und schont die Umwelt.
Über den Einsatz im Projektverlauf auszuwählender, laserbasierter Messmethoden (Punktwolke) wird ein digitales Aufmaß erzeugt, welches die Basis für die Virtualisierung der Vor-Ort-Situation bildet. So wird das analoge Aufmaß ersetzt, der Prozess effizienter und eine erhebliche Fehlerquelle (Aufmaß- und Übertragungsfehler) ausgeschaltet.

Ausblick

Am Ende des Projekts steht idealerweise ein vollständig digitalisierter Auftragsanbahnungs-, Planungs- und Umsetzungsprozess. Die Web-Präsenz des Unternehmens wie auch die Social-Media-Aktivitäten sind auf die mit der VR-Technologie gegebenen Möglichkeiten anzupassen.

Projektstatus

30%

Projektlaufzeit

September 2017 – August 2018

Ansprechpartner

Reiner Holtz

Rainer Holtz
Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V.
Donnerschweer Str. 184
26123 Oldenburg
Tel: +49 (0)441 34092-280
Mail: r.holtz@BFE.de

Projektbeschreibung

Einführung des „papierlosen“ Büros

chombosan / Fotolia.com

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Im Rahmen des Umsetzungsprojekts soll ein papierloses Büro sowie die Erleichterung von Arbeitsabläufen durch automatische Be- bzw. Verarbeitung von nicht unmittelbar wertschöpfenden Prozessen realisiert werden. Das hat sich die ehemalige Maschinenbauschlosserei mit ihren 12 Mitarbeitern, die mittlerweile private und gewerbliche Kunden im Bereich der Sicherheitstechnik betreut, vorgenommen.

Herausforderung

Bisher wurden lediglich Teilbereiche des Unternehmens wie die Finanzbuchhaltung oder die Warenwirtschaft digitalisiert. Die unsystematische Durchführung von Einzelmaßnahmen führte jedoch zu Schnittstellenproblemen und Medienbrüchen bei Arbeitsabläufen im Unternehmen. Die Folge: unerwünschte Redundanzen bei der Erfassung von Kundendaten bzw. deren vollständiger Verlust. Ferner steigt die Komplexität in den Kundenprojekten, vor allem bei größeren gewerblichen Kunden. Das hat zur Folge, dass Themen wie Projektplanung und Projektcontrolling zunehmende Bedeutung für das Unternehmen gewinnen. Darüber hinaus haben sich die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden hinsichtlich der Serviceangebote, Bearbeitungs- und Lieferzeiten sowie Wartungs- und Notfalldienstleistungen in den vergangen Jahren verändert. Diese und weitere Aspekte haben das Unternehmen dazu bewogen einen neuen, digitalen Weg zu gehen und die Möglichkeiten der digitalen und mobilen Informationsverarbeitung zu nutzen.

Ziele

Durch die Optimierung der unternehmensinternen Datenerfassung sollen die Arbeitsabläufe vereinfacht und ef zienter gestaltet werden. Alle Arbeitsabläufe und Unterstützungsprozesse, die nicht direkt die handwerklichen Tätigkeiten betre en, sollen durch die geplanten Digitalisierungsmaßnahmen im Unternehmen optimiert werden. Mit der Reduzierung von Schnitt- stellenproblemen und Medienbrüchen sollen kün ig ein geringerer Datenverlust und eine schnellere Informationsweitergabe ermöglicht werden.
Über eine umfassende Prozesstransparenz in nahezu allen Unternehmensbereichen (z.B. Bescha ung, Angebotserstellung, Bestandsführung, Projektplanung und Wartung) soll eine bessere Koordination der vorhandenen Ressourcen auf Basis einer professionellen elektronischen Ressourcenplanung erreicht, eine nachhaltige Kostenersparnis erzielt, mehr Transparenz gegenüber den Kunden und damit langfristig die Kundenzufriedenheit erhöht werden.

Vorgehensweise

Im Rahmen des Projekts wird eine bereits in Teilen vorhandene Enterprise-Resource-Planning-Lösung (kurz: ERP) um zusätz- liche Komponenten erweitert, so dass sämtliche Projektschritte – von der Kundenanfrage bis zur Rechnung und deren Verbu- chung – digitalisiert werden können. Damit lassen sich die Geschä sabläufe auf einen Blick erfassen und der aktuelle Stand eines Projekts kann jederzeit nachverfolgt werden.

Um auch die Einsatzdaten der Techniker erfassen zu können, werden diese mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Somit lassen sich Fahrtzeiten und Fahrtwege automatisch aufzeichnen sowie Lieferscheine, Kundenau räge und Wartungsprotokolle unkompliziert und schnell erstellen. Die Übermittlung der Daten erfolgt dabei unmittelbar und ohne Umwege in das ERP-System des Unternehmens.

Projektstatus

40%

Projektlaufzeit

August 2017 – Juni 2018

Ansprechpartner

Zentralverband des Deutschen Handwerks Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. Bildungszentren des Baugewerbes e. V. Handwerkskammer Koblenz Handwerkskammer Dresden Handwerkskammer Oberfranken