Machen Sie Ihren Betrieb effizienter, transparenter, sicherer und innovativer.
Klicken Sie auf ein Thema, um mehr über die Vorteile für Ihren Betrieb, konkrete Anwendungsbeispiele und die Schritte zur Umsetzung zu erfahren.
Digitalisierung beherrscht wie kaum ein anderes Schlagwort die aktuelle gesellschaftliche Kommunikation. Ursprünglich bezog sich der Begriff nur auf die Umwandlung analoger Informationen in digitale Formate. In seiner heutigen Verwendung umfasst er aber vieles mehr: Es geht um einen weltweiten Prozess, der durch die digitale Revolution im Bereich der Technik ausgelöst wurde und mittlerweile alle Bereiche der Gesellschaft – von der Wirtschaft über die Kultur bis zur Politik – einbezogen hat.
Digitale Technologien verändern die Ansprüche, die von KundInnen und MitarbeiterInnen an Betriebe gestellt werden. Flexibilität, Nachhaltigkeit, verbesserte Kommunikation, Individualität und Mitsprache bei der Erstellung von Produkten werden wichtiger. Das Potenzial für Handwerksbetriebe, auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, ist groß.
Welche Vorteile bieten digitale Geschäftsmodelle?
Wie entwickle ich neue digitale Geschäftsmodelle in meinem Betrieb?
Sie denken darüber nach, Ihr aktuelles Geschäftsmodell zu hinterfragen, zu erweitern oder ein komplett neues Geschäftsmodell zu entwickeln? Nutzen Sie unsere praktischen Tools, um den ersten Schritt zu gehen oder eine bereits existierende Idee weiterzuentwickeln. Zusätzlich bieten wir ein kostenloses Coaching-Angebot, um Ihre individuellen Fragen zu beantworten.
Erfolgsgeschichten: Betriebe, die neue (digitale) Geschäftsmodelle entwickelt haben
Die Digitalisierung bietet Handwerksbetrieben vielfältige Möglichkeiten, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Lassen Sie sich von den hier vorgestellten Geschichten unserer Vorreiter-Betriebe inspirieren. Sie werden feststellen: Die Geschäftsmodelle sind so vielfältig wie das Handwerk selbst.
Weitere digitale Geschäftsmodelle: 3D-Scan von Sätteln und 3D-Druck von Schrankbauteilen
Das Handwerk legt traditionell einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Ein Vorteil, den viele Betriebe noch nicht aktiv nutzen. Denn das Erkennen und der Ausbau der eigenen Nachhaltigkeit hilft nicht nur dabei, Kosten und Ressourcen zu sparen. Auch potenzielle neue Fachkräfte und Kundenkreise können angesprochen und gewonnen werden. In diesem Artikel erfahren Handwerksbetriebe, wie sie ihr Potenzial in Sachen Nachhaltigkeit entdecken und welche konkreten Vorteile sie davon haben.
Was ist Nachhaltigkeit?
Nachhaltigkeit bedeutet für Betriebe nicht nur Energiesparen, Müllvermeidung und Ressourceneffizienz. Zur Nachhaltigkeit gehören z. B. auch die Förderung von Chancengleichheit, Weiterbildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie das Engagement des Betriebs in Gemeinwesen und Gesellschaft.
Allgemein geht es bei Nachhaltigkeit um den Schutz der Umwelt, das Wohlergehen der Menschen, soziale Gerechtigkeit sowie um die Förderung von wirtschaftlichem Wachstum und Wohlstand. Es ist also ein Zusammenspiel von ökologischen, sozialen und ökonomischen Faktoren. Eine allgemeine Übersicht bieten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die von den Vereinten Nationen veröffentlicht wurden.
Jeder Handwerksbetrieb kann einen individuellen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Für Betriebe hat das ganz konkrete Vorteile.
Vorteile von Nachhaltigkeit für Handwerksbetriebe
Praxisbeispiele für nachhaltiges Handeln im Handwerk
Sehen Sie sich auf nachhaltiges-handwerk.de Interviews und Videos mit Betrieben an, die beim Thema Nachhaltigkeit vorangehen und individuelle Wege finden, die zu ihrem jeweiligen Handwerk passen.
Auf energieeffizienz-handwerk.de erhalten Betriebe Tipps, wie sie ihren Energieverbrauch je nach Gewerk bestmöglich senken können.
Tools und Ratgeber für mehr Nachhaltigkeit im Handwerk
Die folgenden Online-Tools und Ratgeber unterstützen Betriebe bei ersten Schritten zu mehr Nachhaltigkeit.
Betriebe können damit z. B. herausfinden, wie nachhaltig sie aktuell bereits sind, wo Entwicklungspotenziale bestehen, welche Nachhaltigkeitsziele sie sich setzen und wie sie einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem anerkannten Standard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) erstellen können.
Der Nachhaltigkeits-Pilot – Online-Check für Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen
Der Nachhaltigkeits-Pilot ist ein neuer, kostenfreier Online-Check des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk, mit dem Handwerksbetriebe und Beratende in 15 Minuten herausfinden können, wie nachhaltig ein Handwerksbetrieb aktuell aufgestellt ist – und in welchen Bereichen das größte Entwicklungspotenzial besteht. Handwerksbetriebe können den Online-Check auch eigenständig durchlaufen.
Neben einer detaillierten Auswertung erhalten Betriebe am Ende konkrete Verbesserungstipps und Informationen zu Ansprechpersonen vor Ort.
Kammer- und Verbandsmitarbeitende können eigene Unterstützungsangebote im Nachhaltigkeits-Piloten hinterlegen, die sie für Betriebe zu Nachhaltigkeitsthemen anbieten. Relevante Angebote werden den Betrieben am Ende des Online-Checks angezeigt.
Nachhaltigkeits-Navigator Handwerk
Mit dem umfassenden Nachhaltigkeits-Navigator Handwerk der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) führen Betriebe eine komplette Bestandsaufnahme durch, wo sie beim Thema Nachhaltigkeit stehen.
Anschließend ist es möglich, Ziele für mehr Nachhaltigkeit im Betrieb festzulegen und in einfachen Schritten einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem anerkannten Standard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zu erstellen.
Auf der Seite nachhaltiges-handwerk.de des Nachhaltigkeits-Navigators finden Sie außerdem viele weitere interessante Informationen und Beispiele rund um das Thema Nachhaltigkeit im Handwerk.
Broschüre „Sozial nachhaltig handeln – Angebote und Orientierungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen“
In diesem Ratgeber, herausgegeben von den Mittelstand-Digital-Zentren, erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie in Ihrem Betrieb haben, sozial nachhaltiger zu handeln, und welche Unterstützungsangebote Ihnen bei der Umsetzung zur Verfügung stehen. Vorgestellt werden unter anderem die Themen:
Erfahren Sie am konkreten Beispiel, wie der Handwerksbetrieb „Zimmermann Bedachungen GmbH“ seine Geschäftsprozesse digitalisiert und damit in der Region neue Maßstäbe für Service und Ausführung gesetzt hat.
Das Themenheft erklärt anschaulich:
Der Digitale Wandel ist gekennzeichnet von digitalen Kommunikationsstrukturen, digitalen Angeboten und der Rechtsunsicherheit über die Zulässigkeit dieser Maßnahmen. Erster Schritt ist die digitale Präsenz des Betriebs nach außen – der Internetauftritt muss rechtmäßig gestaltet und immer wieder aktualisiert werden. Zweiter Schritt ist die digitale Akquise, d. h. das Zugehen auf die Kundschaft über das Online-Marketing und Social Media, die rechtmäßige Sammlung und Auswertung von Kundschaftsdaten und Bedürfnissen. Dritter Schritt ist das Angebot von digitalen Dienstleistungen und Produkten, z. B. unter Nutzung großer Datenmengen. Vierter und letzter Schritt ist die Anpassung der eigenen Arbeitsstrukturen, Mittel und Prozesse an die digitale Welt, z. B. durch Einsatz von Sensortechnik bei Maschinen und Geräten im Handwerk, Assistenzsysteme über Visualisierung, mobile Endgeräte, Tablets oder Datenbrillen und digitale Lager- und Logistiklösungen.
Erweiterte Beschreibung der Technik.
Industrie 4.0 und Digitalisierung heißt, dass die Wertschöpfungskette in einem Unternehmen über den gesamten Produktlebenszyklus horizontal und vertikal neu ausgerichtet wird. Zum einen soll die horizontale Integration den Austausch von großen Datenmengen, Big Data, über die Unternehmensgrenzen hinweg ermöglichen. Gleichzeitig soll durch die Verarbeitung von großen Datenmengen aus verschiedenen Quellen, durch cyberphysische Systeme und durch die Mensch-Maschine-Interaktion eine selbstlernende im Idealfall echtzeitbasierte Vernetzung entstehen. So könnte ein/e HandwerkerIn unmittelbar Zugriff auf Reparaturanleitungen haben, bei Problemen der Bedienung von Maschinen am Bau Zugriff auf eine Fehlerdatenbank des Herstellers erhalten oder an einem digitalen Baustellenmanagement teilnehmen. Digitale Produkte entstehen zumeist unter Sammlung und Nutzung großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen, der Veredelung dieser Daten und Generierung neuer Produkte und Dienstleistungen auf Basis dieser Daten.
Entwicklungstendenzen.
Mit dem Internet der Dinge (IoT) werden über 20 Milliarden Geräte über das Internet vernetzt. Bis zum Jahr 2030 soll die Anzahl auf eine halbe Billion Geräte ansteigen. Viele junge Menschen kommunizieren größtenteils über das Internet – sie kaufen ein, buchen Urlaub und suchen nach HandwerkerInnen. Das Handwerk muss über digitale Angebote mit seiner künftigen Kundschaft in Kontakt treten und ihr auch digitale Angebote machen. Erste Schritte in eine digitale Welt.
Die eigene Homepage anlegen und pflegen.
Der Weg in die digitale Welt lohnt sich auch für Handwerksbetriebe. Die eigene Internetpräsenz bietet viele Vorteile, etwa in der Neukundengewinnung und der Fachkräftesicherung. Um jedoch kostspielige Abmahnungen durch Rechtsverstöße beim eigenen Internetauftritt zu vermeiden, sollte bei der Erstellung einer Website u. a. Folgendes beachtet werden:
Erste Schritte in eine digitale Welt.
Digitale Akquise rechtssicher gestalten – bessere Kommunikation mit der Kundschaft der Zukunft. Digitale Märkte ermöglichen neue Wege, mit Bestandskunden ebenso wie mit künftigen KundInnen in Kontakt zu treten.
Neue Technologien erleichtern die rechtmäßige Erhebung von Kundschaftsdaten und bieten neue Methoden zur Kundinnen- und Kundenbindung über Online-Marketing-Tools. Juristische Stolpersteine können auch hier vermieden werden, u. a. durch
Digitale Angebotsplattformen rechtssicher gestalten – Mut zum Onlineshop.
Neben der eigenen Homepage stellt die Einrichtung eines Online-Shops einen weiteren Schritt in die digitale Welt dar. Produkte und Dienstleistungen des Handwerks können hier schnell und unkompliziert angeboten werden. BetreiberInnen eines Online-Shops müssen jedoch u. a. Folgendes beachten:
Digitale Arbeitsstrukturen und Prozesse – fit werden für die Technologien der Zukunft.
Die Digitalisierung schreitet weiter voran und bringt neue Arbeitsstrukturen und -prozesse mit sich. Virtuelle Unterstützungssysteme etwa zur Anzeige relevanter Informationen auf Brillendisplays oder robotergestützte Produktionsabläufe sind schon heute keine Zukunftsmusik mehr und finden zunehmend ihren Weg auch in den Mittelstand. Durch die unmittelbare Rückmeldung der Assistenzsysteme an den Bedienenden können Fehlbedienungen vermieden und so ein Plus an Produkt- und Prozessqualität sowie an Arbeitssicherheit erreicht werden. Bei der Verwendung solcher Systeme müssen jedoch folgende Punkte bedacht werden:
„Innovative Technologien rechtlich möglich machen.“ Mit dieser Mission forscht Frau Prof. Dr. Beatrix Weber mit ihrem Team in interdisziplinären Projekten auf der Schnittstelle zwischen Recht und IT zu Rechtsfragen der Digitalisierung, Industrie 4.0, Internet of Things und Datenschutz. Fortschritt in der Digitalisierung birgt neue rechtliche Herausforderungen. Für das Handwerk und KMU werden vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit angeboten, etwa in Form von Schulungen oder Auftrags- und Kooperationsprojekten im Bereich Recht und Digitalisierung.
Ansprechpartner
Stephan Blank
Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk
Tel. 030 20619 268
E-Mail blank@zdh.de