Software

Software

Durch hilfreiche Software-Lösungen Prozesse optimieren und Zeit, Geld und Arbeitsressourcen sparen. Klicken Sie auf ein Thema, um mehr über die Vorteile für Ihren Betrieb, konkrete Anwendungsbeispiele und die Schritte zur Umsetzung zu erfahren.

Eine digitale Personalakte ist mit einer Personalakte in Papierform vergleichbar, mit dem Unterschied, dass die Daten nun digital und datenschutzrechtlich sicher verwaltet werden. Daten können aus unterschiedlichen Quellen importiert werden. 

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Die digitale Personalakte ist eine elektronische Form der traditionellen, papierbasierten Personalakte. Sie enthält alle relevanten Informationen und Dokumente, die Arbeitgeber über ihre Mitarbeitenden führen, wie z. B. persönliche Daten, Verträge, Zeugnisse, Qualifizierungen und Lohnabrechnungen. 

Durch die digitale Bereitstellung dieser Informationen können sowohl administrative Prozesse als auch der Zugriff auf und die Verwaltung von Mitarbeiterdaten erheblich vereinfacht und beschleunigt werden. Dabei steht die Sicherheit der sensiblen Daten im Mittelpunkt und es müssen strenge Datenschutzrichtlinien beachtet werden.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Um eine digitale Personalakte einzurichten, sind in der Regel ein Computer und eine Internetverbindung notwendig. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die Softwarelösungen für digitale Personalakten anbieten. 

Die Auswahl sollte dabei auf eine Software fallen, die einfach zu bedienen ist und gleichzeitig alle notwendigen Funktionen für das Unternehmen bereitstellt. Darüber hinaus sollte die Software über einen sicheren Speicherplatz verfügen, da es sich bei den Daten in der Personalakte um sensible Informationen handelt. 

Zusätzlich können Scanner-Systeme dabei helfen, papierbasierte Dokumente in die digitale Personalakte zu überführen.

Anwendungsbeispiele

Folgende Funktionen könnte eine digitale Personalakte bereitstellen: 

  • Verwaltung der Stammdaten von Mitarbeitenden 
  • Verwaltung aller für eine Person wichtigen Dokumente mit Optionen zur automatischen Wiedervorlage (z. B. Ersthelfer-Auffrischungen, Führerscheinprüfungen etc.) 
  • Verwaltung der Gesundheitschecks und Sicherheitsschulungen, die regelmäßig durchgeführt werden müssen 
  • Verwaltung von Qualifikationsnachweisen und Weiterbildungen, z. B. für die Bedienung von bestimmten Maschinen oder den sicheren Umgang mit speziellen Baustoffen 
  • Digitale Erfassung von Urlaubsanträgen und Krankheitstagen 
  • Urlaubsanträge einfach und schnell genehmigen und Reisekosten auszahlen 
  • Statistiken zur Personalentwicklung erstellen

Strategie zur Umsetzung

Bei der Einführung einer digitalen Personalakte können Sie folgendermaßen vorgehen: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung der digitalen Personalakte erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an die Technologie. Ermitteln Sie, welche Funktionen für Ihr Unternehmen besonders wichtig sind und welche Daten verwaltet werden sollen. 
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe, der Anforderungen und des Budgets. Wählen Sie eine Lösung, die den identifizierten Bedarf am besten abdeckt. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen können, sollten Schulungen zu Funktionen und Arbeitsweisen durchgeführt werden. 
  • Umsetzung: Vor dem Einsatz im Unternehmen müssen die Profile der Mitarbeitenden angelegt und die bestehenden Daten in das neue System übertragen werden. Die digitale Personalakte sollte nahtlos in bestehende Geschäfts- und HR-Prozesse integriert werden, um Medienbrüche und Doppelarbeiten zu vermeiden. 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martina Schneller

Beim elektronischen Datenaustausch sind die Empfänger der Daten meist Anwendungssysteme und nicht Personen. Software zum elektronischen Datenaustausch dient also der Übertragung von Dokumenten zwischen Anwendungssystemen von verschiedenen Betrieben und Institutionen in einem Standardformat. Die Software verarbeitet die eingehenden Daten automatisch. 

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Elektronischer Datenaustausch (engl. Electronic Data Interchange, EDI) dient der Übertragung von Informationen und Dokumenten zwischen Anwendungssystemen von verschiedenen Betrieben und Institutionen.  

Dies geschieht in einem standardisierten Format, damit unterschiedliche IT-Systeme miteinander kommunizieren können. Der Hauptvorteil liegt in der Schnelligkeit und Effizienz des Austauschs: Informationen können nahezu in Echtzeit übertragen werden, was Arbeitsabläufe beschleunigt und Fehlerquellen reduziert. 

Für Handwerksbetriebe bedeutet dies zum Beispiel, dass Bestellungen, Rechnungen oder auch technische Zeichnungen digital und ohne Medienbruch zwischen Kunden, Lieferanten und dem eigenen Betrieb übermittelt werden können.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Es gibt spezielle EDI-Software oder separate Module innerhalb anderer Softwarepakete, die den elektronischen Datenaustausch ermöglichen. Oftmals sind diese in gängige Buchhaltungs- oder Warenwirtschaftsprogramme integriert. Damit unterschiedliche Systeme miteinander kommunizieren können, müssen Daten in standardisierten Formaten übertragen. Dazu ist eine sichere Internetverbindung erforderlich.

Anwendungsbeispiele

Der Zweck von EDI besteht darin, den manuellen Aufwand bei der Verarbeitung von Geschäftsunterlagen zu reduzieren und die Effizienz sowie die Genauigkeit der Datenübertragung zu verbessern. EDI kann in folgenden Bereichen eingesetzt werden: 

  • Elektronische Lieferaufträge: Unternehmen können EDI verwenden, um Lieferaufträge und Materiallisten elektronisch und automatisiert an ihre Logistikdienstleister zu senden. 
  • Rechnungswesen: Dokumente wie Rechnungen und Zahlungsanweisungen können zwischen Unternehmen elektronisch ausgetauscht werden. Dies beschleunigt die Zahlung und verringert das Risiko manueller Fehler. 
  • Dokumentenverwaltung: EDI erleichtert den Austausch von Geschäftsdokumenten wie Verträgen, Vereinbarungen, Bauplänen und Genehmigungen. Das erleichtert die Verwaltung und Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.

Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung eines elektronischen Datenaustauschs ist nicht nur abhängig vom jeweiligen Handwerksbetrieb, sondern auch von den jeweiligen Partnern, mit denen Daten ausgetauscht werden sollen. 

Deshalb kann hier auch keine spezielle Strategie zur Implementierung beschrieben werden. Generell sollte die Implementierung von EDI-Softwaresystemen in diesen Schritten erfolgen: 

  • Analyse der Geschäftsprozesse 
  • Auswahl geeigneter Standards 
  • Festlegung von Zielen 
  • Identifikation von Partnern 
  • Auswahl einer passenden Software 
  • Entwicklung von notwendigen Schnittstellen 
  • Mitarbeitertraining sowie Pilotphase  
  • Rollout 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martina Schneller

Mithilfe der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) lassen sich Schritte im Abrechnungsprozess automatisieren, Medienbrüche vermeiden und Transparenz herstellen. Sowohl für das ausstellende als auch das empfangende Unternehmen bietet die E-Rechnung viele Vorteile. 

Auf diese Weise lassen sich grade in Handwerksunternehmen Effizienzvorteile erzielen und Kosten reduzieren. Um diese Vorteile dann auch tatsächlich nutzen zu können, gilt es jedoch, die eigenen Prozesse zu kennen und einige Rahmenbedingungen zu beachten. Diese werden nachfolgend erläutert. 

Aufgrund der Vielzahl der aktuell verfügbaren elektronischen Rechnungsformate erfordert deren Einsatz stets eine individuelle Abstimmung zwischen Rechnungssteller und -empfänger. Aus diesem Grund ist der Einsatz der E-Rechnung vor allem für solche Handwerksunternehmen von Vorteil, die langfristige Geschäftsbeziehungen zu gewerblichen Partnern oder öffentlichen Einrichtungen unterhalten. 

Erweiterte Beschreibung der Technik 

Im Sinne des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ist eine elektronische Rechnung ein Rechnungsdokument, welches in einem elektronischen Format vom Rechnungssteller zum -empfänger übertragen wird (§14. Abs. 1 Satz 8 UStG). Dies können z.B. Computerfax, E-Mails oder Plattformlösungen sein. 

Die elektronischen Rechnungen sind den papierhaften Rechnungen grundsätzlich gleichgestellt und müssen die formalen Anforderungen erfüllen. Hierzu zählen u.a. die Angaben zu Rechnungssteller und Leistungsempfänger, Nennung von Art und Umfang der Leistung sowie Ausstellungs- und Leistungsdatum. 

Darüber hinaus muss der Leistungsempfänger der Rechnungsübermittlung in elektronischer Form vorab zustimmen. Der Rechnungssteller muss ebenfalls die Lesbarkeit der Rechnung sicherstellen und dafür Sorge tragen, dass ihre Echtheit und inhaltliche Unversehrtheit nachprüfbar ist. 

Die Vorgaben zur Archivierung von E-Rechnungen finden sich in den Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD). Diese schreiben vor, dass E-Rechnungen in elektronischer Form aufbewahrt und während der Aufbewahrungsdauer unveränderbar erhalten bleiben müssen. 

Hinsichtlich der Aufbewahrungsdauer gelten für elektronische Rechnungen die gleichen Fristen wie für papierhafte Rechnungen, i.d.R. müssen diese somit zehn Jahre aufbewahrt werden und sind derart zu archivieren, dass sie jederzeit wiederauffindbar sind. Selbstverständlich dürfen die Rechnungen nicht vor Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht werden, auch ein unbeabsichtigtes Löschen (z. B. durch Viren oder Verschlüsselungstrojaner ist durch geeignete Maßnahmen wie regelmäßige Backups und die Verwendung von Virenschutzsoftware zu verhindern). Wird ein Unternehmen diesen Anforderungen nicht gerecht, ist seine Buchführung formal nicht mehr ordnungsgemäß. 

Neben diesen rechtlichen Anforderungen an die E-Rechnung und deren Einsatz bestehen einige technisch-organisatorische Anforderungen, die Voraussetzung für die Nutzung der Potentiale der E-Rechnung sind. Um die Prozessabläufe der Rechnungsverarbeitung straffen und weitestgehend automatisieren zu können, ist es notwendig, die Rechnungsdaten in einem standardisierten Format vom Rechnungssteller zum -empfänger zu übermitteln. Hierbei einigen sich diese vorab auf einen Standard, der festlegt, welche Rechnungsinformationen an welcher Position des Datensatzes zu finden sind. Dieser Datensatz kann anschließend automatisiert aus der Buchhaltung des Rechnungsstellers erzeugt und vom Rechnungsempfänger ebenso automatisiert wieder eingelesen werden. Voraussetzung hierfür sind entsprechende Buchhaltungssysteme, welche die Erzeugung bzw. das Einlesen von E-Rechnungs-Formaten unterstützen. 

Entwicklungstendenzen 

Durch die Richtlinie 2014/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen werden die Vergabestellen der öffentlichen Hand – also öffentliche Einrichtungen, welche Bau-, Dienstleistungs- oder Lieferaufträge oberhalb der europäischen Schwellenwerte (europaweite Ausschreibung) an privatwirtschaftliche Unternehmen vergeben – ab November 2018 (Bund) bzw. November 2019 (subzentrale öffentliche Auftraggeber) dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen anzunehmen. 

Der IT-Planungsrat des Bundes und der Länder hat zur Umsetzung dieser Anforderungen in Deutschland das Steuerungsprojekt „eRechnung“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projektes soll die europäische Norm in einen nationalen Standard überführt werden. 

Mittlerweile wurde das Format E-Rechnung als zukünftiger Standard für den Empfang von elektronischen Rechnungen auf Seiten der öffentlichen Auftraggeber festgelegt. Die Federführer des Projektes sprechen sich weiterhin für eine möglichst breite Übernahme dieses Standards aus, dies beinhaltet insbesondere eine Nutzung auch bei Ausschreibungen unterhalb des europäischen Schwellenwertes oder freihändigen Vergaben (Bericht zur 23. Sitzung des IT-Planungsrates i.d.F. vom 4.5.2017). Das Format xRechnung stellt hierbei einen Mindeststandard dar, welcher von allen öffentlichen Auftraggebern unterstützt werden muss. 

Es steht den Vergabestellen jedoch frei, weitere Rechnungsformate anzunehmen, z. B. wenn dies aufgrund der Spezifika der ausgeschriebenen Leistungen sinnvoll erscheint. Weiterhin wird vorhandenen (oder auch zukünftigen) alternativen Standards die Möglichkeit geboten, sich an die Syntax der E-Rechnung anzupassen und somit kompatibel zu diesem System zu sein. 

Darauf aufbauend können aber weitere Funktionalitäten oder ergänzende Daten durch diese Standards angeboten werden. Die Verpflichtung der Vergabestellen zur Annahme von elektronischen Rechnungen stellt jedoch ausdrücklich keine Verpflichtung für die Unternehmen dar, ihre Rechnungen an die öffentliche Hand auch in elektronischer Form zu stellen! Es steht den ausführenden Handwerksbetrieben weiterhin grundsätzlich frei, ihre Rechnungen in Papierform oder in einem elektronischen Format auszustellen. 

Welche Vorteile haben Unternehmen vom Einsatz? 

Der Einsatz von e-Rechnungen in Form eines standardisierten Datensatzes bringt sowohl für die ausstellenden aus auch für die empfangenden Unternehmen einige Vorteile mit sich. 

Zunächst können ganz unmittelbar Kosten eingespart werden, z. B. durch den Entfall von Portokosten für den Postversand sowie die Arbeitszeit für die physische Handhabung der Papierrechnung. 

Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Transparenz, den die automatisierte Verarbeitung auf Sender- und Empfängerseite ermöglicht. Alle Bearbeitungsschritte können so vollständig protokolliert werden und sind stets nachvollziehbar. Die verantwortlichen Personen im Unternehmen erhalten so einen verbesserten Überblick über die Liquidität des Unternehmens und anstehende Zahlungsströme, da sämtliche ein- und ausgehenden Rechnungen sofort im Buchhaltungssystem erfasst sind und mit den entsprechenden Angebotsunterlagen abgeglichen werden. 

Auf der Empfängerseite erleichtert dieser Abgleich die Rechnungsprüfung und ermöglicht eine schnellere Rechnungsbearbeitung. Somit können z. B. Skonti gezielt in Anspruch genommen und Zahlungen termingerecht abgewickelt werden. 

Für welche Handwerksberufe ist die dargestellte Technologie besonders relevant? 

Für den wirtschaftlichen Einsatz von E-Rechnungen ist die Nutzung eines Rechnungsformates notwendig, welches auf einem strukturierten Datensatz basiert. Aufgrund der unterschiedlichen verfügbaren Formate, die untereinander nicht kompatibel sind, setzt die Verwendung von E-Rechnungen die Abstimmung eines Rechnungsformats zwischen Rechnungssteller und –empfänger voraus. Dies ist mit administrativem Aufwand verbunden, der sich im Falle einer einmaligen Rechnungsstellung i.d.R. nicht rechnet. 

Aus diesem Grund empfiehlt sich der Einsatz von E-Rechnungen insbesondere für solche Unternehmen, die einen hohen Anteil an Stammkunden haben. Wie eine Studie der Handwerkskammer Bremen im Jahr 2017 gezeigt hat, zählen hierzu insbesondere die  Unternehmen des Bau- und Ausbaugewerbes sowie Handwerke für den gewerblichen Bedarf sowie mit Einschränkungen für das KFZ-Gewerbe. Im Gegensatz zu gewerblichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen verfügen Privatkunden i.d.R. nicht über eine geordnete Buchführung und ein IT-gestütztes Buchhaltungssystem. 

Aus diesem Grund können E-Rechnungen in Form von strukturierten Datensätzen im Privatkundenbereich kaum verwendet werden. Unternehmen, die einen hohen Anteil an Privatkunden haben (z. B. aus dem Lebensmittelgewerbe oder den personenbezogenen Dienstleistungen), sollten den Einsatz von E-Rechnungen daher überdenken. 

Die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von elektronischen Rechnungsformaten hängt also von verschiedenen Faktoren ab, die bei einer Entscheidung für oder gegen deren Verwendung individuell berücksichtigt werden sollten. Selbstverständlich können E-Rechnungen und papierhafte Rechnungen auch parallel im Unternehmen verwendet werden, so dass bspw. E-Rechnungen für die Abrechnung mit gewerblichen Kunden und Papierrechnungen für Privatkunden verwendet werden. 

Weiterführende Links zum Thema 

E-Rechnungspflicht ab 2025: So bereiten Sie sich vor, Deutsches Handwerksblatt 

ZDH-Praxishilfe für elektronische Rechnungen (PDF) 

Checkliste des ZDH und der DATEV zur Umsetzung der E-Rechnung für KMU (PDF) 

Podcastfolge „E-Rechnung: Das Interview“ beim DATEV-Podcast 

Sie erhalten elektronische Rechnungen und wollen diese ansehen und automatisch überprüfen lassen? Hierbei hilft das kostenfreie Open-Source-Tool Quba.  

Download
Themenheft: E-Rechnung 

 

Dank eines digitalen Fahrzeugmanagements behalten Sie alles im Blick: vom Leasingvertrag über TÜV-Zertifikate bis hin zu Inspektionsterminen und jedem gefahrenen Kilometer. Darüber hinaus erhalten Sie automatisierte Erinnerungen zu anstehenden Terminen. Und noch mehr ist möglich. 

Beschreibung

Eine digitales Fahrzeugmanagement dient der Verwaltung und Kontrolle einer Flotte von Fahrzeugen in einem Unternehmen. Dies umfasst Aspekte wie Fahrzeugortung, Wartungsplanung, Kraftstoffmanagement, Fahrverhalten und andere relevante Daten, die dazu dienen, den effizienten Betrieb der Fahrzeugflotte zu gewährleisten. 

Vorteile für Handwerksbetrieb sind eine verbesserte Effizienz, Kostenkontrolle, Diebstahlschutz, erhöhte Sicherheit und eine optimierte Nutzung der Fahrzeugflotte sowie eine Verbesserung des Kundenservice.

Werkzeuge und Zubehör

Für die Umsetzung eines digitalen ahrzeugmanagements stehen verschiedene Lösungen und Anbieter zur Verfügung. Die Auswahl der geeigneten Lösung hängt von den spezifischen Anforderungen und dem Umfang des Flottenmanagements eines Handwerksbetriebs ab. Bestandteile des Fahrzeugmanagements können sein: 

GPS-Tracker verwerden Satellitensignale, um den genauen Standort eines Fahrzeugs in Echtzeit zu bestimmen. Diese Informationen sind entscheidend für die Routenplanung, Disposition und Überwachung. 

Telematik-Geräte: Das sind Sensoren, die Daten zum Fahrzeugzustand und Fahrerverhalten erfassen, z. B. zu Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Kraftstoffverbrauch und anderen Leistungsindikatoren. 

Eine zentrale Softwareplattform ist notwendig, um die gesammelten Daten zu verwalten und zu analysieren. Sie kann aus folgenden Softwarekomponenten bestehen: 

  • Die Flottenmanagementsoftware ermöglicht die Visualisierung von Fahrzeugstandorten, die Überwachung von Betriebsdaten und die Integration mit anderen betrieblichen Systemen. 
  • Die Wartungsmanagementsoftware hilft bei der Planung und Überwachung von Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen. Sie erinnert an anstehende Inspektionen, Ölwechsel und andere Wartungsmaßnahmen, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Lebensdauer der Fahrzeuge zu verlängern. 
  • Das Kraftstoffmanagement überwacht den Kraftstoffverbrauch, den Füllstand des Tanks sowie Warnungen für ungewöhnlichen Treibstoffverbrauch. Ziel ist es, den Treibstoffeffizienzgrad zu verbessern. 
  • Fahreridentifikationssysteme ermöglichen es, Fahrzeugnutzung und Fahrerverhalten individuell zuzuordnen. Dies ist insbesondere wichtig, um gezielte Schulungsmaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit zu verbessern. 
  • Fahrerüberwachungssysteme erfassen Daten zum Fahrerverhalten, wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Bremsverhalten und die Einhaltung von Verkehrsregeln. Fahrerüberwachungssysteme helfen dabei, ein sicheres Fahrverhalten zu fördern und potenzielle Risiken zu identifizieren. 
  • Alarm- und Benachrichtigungssysteme senden automatische Benachrichtigungen und Alarme für bestimmte Ereignisse oder Zustände, wie z. B. Diebstahl, Wartungsfälligkeit oder Geschwindigkeitsüberschreitungen. 
  • RFID-Technologie: Die Technologie kann zur Identifizierung von Fahrzeugen, Fahrern und Ausrüstungen verwendet werden.  

Mobile Anwendungen ermöglichen es dem Fahrer oder der Fahrerin, unterwegs auf Informationen zuzugreifen, Aufträge zu erhalten, Routen zu planen und weitere Funktionen direkt von ihren mobilen Geräten aus zu nutzen.

Anwendungsbeispiele

Das Fahrzeugmanagement verhilft Handwerksbetrieben zu einer effizienteren, sichereren und kosteneffektiveren Nutzung der Fahrzeugflotte durch: 

  • Effiziente Routenplanung: Durch die Echtzeit-Fahrzeugortung können Handwerksbetriebe die genaue Position ihrer Fahrzeuge verfolgen. Dies ermöglicht eine optimierte Routenplanung, um den schnellsten und effizientesten Weg zu Kundenstandorten zu finden. Dadurch werden Fahrzeiten verkürzt und Kraftstoffeinsparungen realisiert. 
  • Verbesserung der Disposition: Präzise Zuweisung von ungeplanten Aufträgen, wodurch sowohl die Wartezeiten der Kunden als auch die Fahrzeiten minimiert werden. 
  • Wartungsplanung und -überwachung: Betriebe können den Zustand ihrer Fahrzeuge überwachen und präventive Wartungsarbeiten planen. Das System sendet automatisch Erinnerungen für fällige Wartungen, was zu einer längeren Lebensdauer der Fahrzeuge und einer Reduzierung von Reparaturkosten und geringeren Ausfallzeiten führt, da die Wartung frühzeitig geplant werden kann. 
  • Kraftstoffeffizienz und Umweltaspekte: Die Analyse des Kraftstoffverbrauchs ermöglicht es Handwerksbetrieben, ineffiziente Fahrpraktiken zu identifizieren. Durch Schulungen und Anpassungen im Fahrverhalten können sie den Kraftstoffverbrauch senken und gleichzeitig ihre Umweltbilanz verbessern. 
  • Diebstahlschutz und Sicherheit: Im Fall von Diebstählen ermöglicht die Fahrzeugortung eine schnelle Lokalisierung der gestohlenen Fahrzeuge. 
  • Kundenservice-Optimierung: Betriebe können ihren Kunden präzise Informationen über den Standort und die voraussichtliche Ankunftszeit von Lieferungen oder Dienstleistungen bieten. Dies verbessert die Kommunikation mit den Kunden, steigert die Kundenzufriedenheit und stärkt das professionelle Erscheinungsbild des Handwerksbetriebs. 
  • Datenanalyse: Durch die Analyse von Fahrzeugdaten können Betriebe fundierte Entscheidungen treffen, betriebliche Trends identifizieren und ihre Prozesse kontinuierlich optimieren. Dies trägt dazu bei, die Gesamtleistung des Handwerksbetriebs zu steigern.

Strategie zur Implementierung

Die Einführung eines Fahrzeugmanagementsystems in einem Handwerksbetrieb kann wie folgt aussehen: 

  • Bedarfsanalyse: Identifizieren Sie die genauen Anforderungen Ihres Handwerksbetriebs. Überlegen Sie, welche Ziele Sie erreichen möchten, sei es Effizienzsteigerung, Diebstahlschutz, Sicherheitsverbesserungen oder Bestandsmanagement. Legen Sie fest, welche Anforderungen erfüllt werden müssen. 
  • Auswahl der geeigneten Softwareplattform und Technologien: Untersuchen Sie die verfügbaren Softwarelösungen und Technologien auf dem Markt. Berücksichtigen Sie dabei die Größe Ihres Betriebs, die Art der Fahrzeuge und die gewünschten Funktionen. Achten Sie darauf, dass die Einführung den Datenschutzbestimmungen und gesetzlichen Vorgaben entspricht. Klären Sie Mitarbeitende über die erfassten Daten auf und setzen Sie klare Richtlinien für den Datenschutz. 
  • Budgetplanung: Erstellen Sie ein Budget für die Einführung. Berücksichtigen Sie nicht nur die Anschaffungskosten der Technologie, sondern auch laufende Kosten für Schulungen, Wartung und eventuelle Softwarelizenzen. 
  • Qualifizierung: Führen Sie Schulungen für die Mitarbeitenden durch, um sicherzustellen, dass Sie die neue Technologie effektiv nutzen können. Dies ist entscheidend, um den reibungslosen Übergang und eine maximale Akzeptanz sicherzustellen. 
  • Infrastrukturaufbau: Installieren Sie die notwendige Infrastruktur. Stellen Sie sicher, dass die Hard- und Software gut integriert ist und eine zuverlässige Abdeckung im gesamten Betriebsbereich gewährleistet ist.
  • Testphase: Führen Sie eine Testphase durch, bevor Sie das Fahrzeugmanagement im gesamten Betrieb implementieren. Identifizieren Sie mögliche Schwachstellen und optimieren Sie die Systeme entsprechend. 
  • Integration: Integrieren Sie das Fahrzeugmanagement nahtlos in bestehende betriebliche Abläufe, Software und Datenbanken. Dies erleichtert die Nutzung und ermöglicht eine effiziente Verwaltung. 
  • Feedback & Optimierung: Sammeln Sie kontinuierlich Feedback von den Mitarbeitenden zur Optimierung des Einsatzes der Technologie sowie der damit verbundenen Prozesse. 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martina Schneller  
Schaufenster Krefeld des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk  
Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB)  
02151 5155-23
martina.schneller@mdh.digitalhttps://handwerkdigital.de/schaufenster-krefeld
47809 Krefeld
Bökendonk 15-17

Dokumentieren Sie fotografisch Arbeitsschritte und Fortschritte, etwa auf der Baustelle, und legen diese Bilder systematisch ab? Inzwischen gibt es Software zur automatisierten und rechtssicheren Dokumentation – schon bei der Aufnahme ordnen sich Ihre Bilder dem richtigen Projekt zu. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

Die Dokumentation von Arbeitsschritten und Projektfortschritten durch Fotografien ist insbesondere im handwerklichen Bereich ein unverzichtbares Instrument, um Professionalität und Transparenz sicherzustellen. 

Fotodokumentationen auf Baustellen aber auch bei individuellen Werkstücken, fungieren nicht nur als visuelles Gedächtnis, sondern auch als rechtssichere Arbeitsdokumentation. Die praktischen Anwendungsfälle sind vielfältig: Fotografien können zur Klarstellung von Absprachen und zur Vermeidung von Missverständnissen sowohl intern als auch extern dienen. So bieten Bilder eine klare Grundlage für Diskussionen und Entscheidungsprozesse und helfen dabei, mögliche Verwechslungen von Einzelteilen oder Arbeitsschritten auszuschließen. 

In der Kundenkommunikation ermöglicht eine saubere Fotodokumentation zudem eine transparente und vertrauensbildende Projektbegleitung, indem Fortschritte und Herausforderungen visuell nachvollziehbar gemacht werden. 

Zusätzlich fördert eine präzise Fotodokumentation die Qualitätskontrolle und ermöglicht es, in späteren Phasen des Projekts oder nach dessen Abschluss, Arbeitsabläufe und -ergebnisse zu analysieren und zu optimieren, aber auch mit diesen – im Falle eines Rechtsstreits – die Qualität der Ausführung darzustellen. 

Außerdem kann sie als aussagekräftiges Portfoliomaterial genutzt werden, um zukünftigen Kunden die Qualität und Genauigkeit Ihrer Arbeit zu demonstrieren. Somit wird die Fotodokumentation zu einem wichtigen Werkzeug, das nicht nur die aktuelle Projektarbeit unterstützt, sondern auch zum Marketing, zur Qualifizierung und zur Qualitätssicherung und -darstellung eingesetzt werden kann. 

Moderne Softwarelösungen bieten inzwischen intelligente Möglichkeiten zur automatisierten und rechtssicheren Fotodokumentation: Bereits während der Aufnahme können Bilder dem korrekten Projekt und sogar spezifischen Arbeitsschritten zugeordnet werden, wodurch ein effizientes und systematisches Ablegen ermöglicht wird. 

Ein systematischer Ansatz zur Fotodokumentation verhindert nicht nur, dass unzählige Fotos wertvollen Speicherplatz auf Ihrem Mobilgerät beanspruchen, sondern auch, dass wichtige Aufnahmen im entscheidenden Moment nicht auffindbar sind. Durch die sofortige Zuordnung der Bilder werden auch umständliche Nachbearbeitungen oder Suchaktionen vermieden.

2. Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Folgendes kann dabei unterstützen: 

  • Kamera: Eine qualitativ hochwertige Kamera oder ein Smartphone mit einer guten Kamera und GPS-Empfang 

Software: Eine Software zur Bearbeitung und Organisation der Fotos

3. Anwendungsbeispiele

Die Fotodokumentation im Handwerk verfolgt die Ziele, den Arbeitsprozess zu verbessern, eine Qualitätssicherung zu gewährleisten und als Referenz für zukünftige Projekte zu dienen. 

  • Dokumentation des Arbeitsfortschritts und der ausgeführten Arbeiten 
  • Qualitätssicherung und Einhaltung von Standards 
  • Erfassung von Bauprojekten in verschiedenen Phasen, um den Fortschritt zu dokumentieren- und potenzielle Problemen zu identifizieren. 
  • Identifikation von Mängeln, Fehlern oder Unregelmäßigkeiten in der Bauausführung, die behoben werden müssen. 
  • Fotografieren von Installationen, Reparaturen oder Wartungsarbeiten für Schulungszwecke 
  • Fotodokumentation für Kunden, um den Fortschritt ihrer Projekte zu zeigen, Änderungen zu besprechen oder als Referenz für zukünftige Arbeiten

4. Strategie zur Umsetzung

So richten Sie eine Fotodokumentation ein: 

  • Bedarfsanalyse: Identifizieren Sie, für welche Prozesse und in welchen Bereichen eine Fotodokumentation sinnvoll ist 
  • Technische Voraussetzungen & Datensicherheit: Anschaffung der notwendigen Ausrüstung und Einrichtung der Soft- und Hardware. Stellen Sie dabei sicher, dass die Daten sicher gespeichert und übertragen werden können. Prüfen Sie, wie der Kunde eingebunden werden kann und welche Zustimmungen eingeholt werden müssen, wenn zum Beispiel Räumlichkeiten oder Eigentum der Kundschaft sichtbar sind 
  • Prozessentwicklung: Erarbeitung von Richtlinien für das Fotografieren und Dokumentieren der Aufgaben und Ergebnisse 
  • Qualifizierung: Schulung der Mitarbeitenden im Umgang mit Soft- und Hardware 
  • Implementierung: Einführung der Fotodokumentation in den Arbeitsalltag und kontinuierliche Optimierung des Prozesses

Ihre Finanzbuchhaltung ist, verkürzt gesagt, das, was Ihr Finanzamt interessiert. Sie bildet die Gewinne oder Verluste ab, die Ihr Betrieb erwirtschaftet. Dabei sollten Sie sich von einer Software unterstützen lassen. 

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Die Finanzbuchhaltung ist die zentrale Säule in jedem Handwerksbetrieb, um den Überblick über die finanziellen Vorgänge zu behalten. Sie beinhaltet das systematische Erfassen, Ordnen und Auswerten aller Geschäftsvorfälle in einer Firma, die in Geld bewertet werden können. Dazu zählen Einnahmen und Ausgaben, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Investitionen und Finanzierungen. 

Ziel der digitalen Finanzbuchhaltung ist es, jederzeit einen aktuellen Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens zu haben und gesetzliche Aufbewahrungs- und Berichtspflichten zu erfüllen. 

Die digitale Finanzbuchhaltung in einem Handwerksbetrieb bezieht sich auf die Anwendung von digitalen Tools und Softwarelösungen zur effizienten Verwaltung und Organisation aller finanziellen Transaktionen und Buchhaltungsprozesse. 

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Für den Einsatz einer Software zur Finanzbuchhaltung im Handwerksunternehmen ist in der Regel ein Computer sowie eine Internetverbindung notwendig. Das notwendige Zubehör hängt weitgehend von den individuellen Bedürfnissen und der spezifischen Konfiguration des Finanzbuchhaltungssystems ab. Hier können ein Drucker, ein Scanner sowie ein Barcode-Scanner erforderlich werden.

Anwendungsbeispiele

Die Kernmodule der digitalen Finanzbuchhaltung in einem Handwerksbetrieb sind: 

  • Buchführungssoftware: Diese Software automatisiert viele Buchhaltungsaufgaben wie das Erfassen von Einnahmen und Ausgaben, die Verwaltung von Konten und die Erstellung von Finanzberichten. 
  • Elektronische Rechnungsstellung: Dieses Modul umfasst die elektronische Erstellung, Versendung und Verwaltung von Rechnungen. Es beschleunigt den Rechnungsprozess, minimiert Fehler und verbessert die Verfolgung von Zahlungen. 
  • Automatisierte Buchung von Banktransaktionen: Die Integration von Bankkonten ermöglicht die automatische Buchung von Transaktionen. Dies spart Zeit und reduziert manuelle Fehler bei der Eingabe von Bankdaten. 
  • Belegmanagement: Die digitale Finanzbuchhaltung umfasst auch das Scannen und Verwalten von Belegen. Dies ermöglicht eine papierlose Buchführung, erleichtert die Suche nach Dokumenten und verbessert die Datengenauigkeit. 
  • Budgetierung und Kostenverfolgung: Digitale Finanzbuchhaltungstools bieten oft Funktionen zur Erstellung von Budgets und zur Verfolgung von tatsächlichen Kosten im Vergleich zum Budget. Dies unterstützt das Finanzmanagement und die strategische Planung. 
  • Abgleichung von Kreditoren und Debitoren: Die Software kann automatisch die Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung abgleichen, um sicherzustellen, dass die Zahlungs- und Forderungsbilanzen korrekt sind. 
  • Finanzberichte und Analysen: Die digitale Finanzbuchhaltung ermöglicht die schnelle Erstellung von Finanzberichten und bietet Tools zur Analyse von Geschäftsergebnissen. Dies unterstützt die Entscheidungsfindung und strategische Planung auf Basis tagesaktueller Daten. 
  • Automatisierte Zahlungsabwicklung: Die Integration mit Zahlungsportalen ermöglicht eine automatisierte Zahlungsabwicklung. Dies verbessert die Liquiditätssteuerung und beschleunigt den Zahlungsprozess. 
  • Compliance und Revisionssicherheit: Die digitale Finanzbuchhaltung trägt dazu bei, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen. Die Möglichkeit, digitale Aufzeichnungen zu überprüfen und zu archivieren, erleichtert den Prüfungsprozess. 
  • Sie können das Mahnwesen automatisieren und Zahlungserinnerungen und Mahnungen vollautomatisch versenden. 

Strategie zur Umsetzung

Die Einführung einer Software zur Finanzbuchhaltung erfordert eine klare Strategie: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Systems erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an die digitale Finanzbuchhaltung. Zunächst sollte der aktuelle Stand analysiert werden: Wie wird aktuell die Buchhaltung durchgeführt? Wo gibt es Schwachstellen oder Verbesserungspotentiale?
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe, der Anforderungen und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen NutzerInnen im Betrieb anhand der verschiedenen Aufgaben intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollte die Meinung der Mitarbeitenden mitberücksichtigt werden. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen werden, sollten umfassende Schulungen in den Funktionen sowie vor allem in die neuen Abläufe und Arbeitsweisen durchgeführt werden. Mit diesen Schritten können die Vorteile und der gewünschte Nutzen der Softwareanschaffung in den Betrieben schneller erkannt werden. 
  • Umsetzung: Bestehende Daten und Belege müssen im ersten Schritt in das neue System überführt werden. Hierbei ist es wichtig, keine Daten zu verlieren und die Übersicht zu behalten. 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martina Schneller

Beim Begriff „Intelligentes Lager“ denken Sie vermutlich sofort an große Lagerhallen und Logistikzentren. Doch egal, wie groß oder klein Ihr Handwerksbetrieb ist: ein Lager haben Sie vermutlich. Ein intelligentes Lager ist mit einer Software ausgestattet, die alle in Ihrem Lager stattfindenden Prozesse koordiniert und überwacht. 

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Ein intelligentes Lager nutzt digitalisierte Mittel und Systeme zur Optimierung der Lagerverwaltung und -steuerung. Im Kern geht es darum, den Überblick über eingelagerte Materialien, Werkzeuge und Produkte zu behalten und deren Ein- und Ausgang, Lagerplatz und Zustand zu verwalten.  

Ein intelligentes Lager kann Abläufe automatisieren, den Bedarf an manueller Arbeit reduzieren, Fehler minimieren und dabei helfen, Ressourcen optimal einzusetzen.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Ein Intelligentes Lager besteht aus: 

  • Software für die Lagerverwaltung: Die Software ermöglicht das digitale Tracking von Beständen und Bewegungen im Lager. 
  • Barcode-Scanner oder RFID-Technologie: Diese Werkzeuge dienen dazu, Produkte und Materialien beim Ein- und Ausgang zu scannen und deren Status und Position im Lager zu verfolgen. 

Sensoren: Diese können dazu verwendet werden, Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Lager zu überwachen, was besonders für empfindliche Materialien relevant ist.

Anwendungsbeispiele

Ein digitales Lager kann in der Praxis folgendermaßen unterstützen: 

  • Optimale Lagerung: Neu angelieferter Ware wird automatisch der optimale Lagerplatz zugewiesen. Dabei wird berücksichtigt, wann welche Materialien benötigt werden und welches Platzangebot vorhanden ist. So wird der Lagerplatz effizient genutzt und der Zugriff auf Materialien beschleunigt. 
  • Überwachung der Lagerbestände: Niedrige Lagerbestände werden auf Basis von Vorgaben und durch intelligente Sensoren identifiziert. Daraufhin wird automatisch eine Bestellung bei Lieferanten ausgelöst, um Engpässe zu verhindern. 

Überblick und Planbarkeit: Sie können sich von überall aus den aktuellen Bestand im Lager anzeigen lassen und Materialien für Projekte vorplanen oder entsprechend reservieren. Mit Hilfe von RFID können Gegenstände nicht nur ein- und ausgebucht, sondern auch Personen zugeordnet werden. 
 

Strategie zur Umsetzung

Die Einführung eines Intelligenten Lagers erfordert eine klare Strategie: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Intelligenten Lagers erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an die Technologie. Zunächst sollte der aktuelle und zukünftige Bedarf an Lagerkapazitäten und Materialien analysiert werden. 
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe, der Anforderungen und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen Nutzern im Betrieb anhand der verschiedenen Aufgaben intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollte die Meinung der Mitarbeitenden mitberücksichtigt werden. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Vorteile des Intelligenten Lagers langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen können, sollten umfassende Schulungen zu Funktionen sowie vor allem in den neuen Abläufen und Arbeitsweisen durchgeführt werden. 
  • Umsetzung: Vor dem Einsatz im Unternehmen müssen die Artikel- und Produktdaten, die Lieferantendaten, die Lagerbestände sowie Lagerorte etc. in das neue System überführt werden. Das System sollte in die bestehende IT-Landschaft integriert werden, um mit anderen genutzten Softwarelösungen kompatibel zu sein. 

Ansprechpartner
Dr.-Ing. Martina Schneller 

Das Intranet ist auch als Mitarbeiterportal bekannt. Es handelt sich um ein firmeninternes Computernetzwerk, das auf derselben Netzwerktechnologie wie das Internet basiert, aber nur einem ausgewählten Kreis an Nutzern zugänglich ist.  

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Das Intranet bezeichnet ein internes Netzwerk innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation, das Ähnlichkeiten mit dem Internet aufweist, jedoch ausschließlich für interne Zwecke genutzt wird. 

Durch ein Intranet können Informationen und Ressourcen innerhalb der Organisation auf einfache und effiziente Weise geteilt werden. Dieses Netzwerk ermöglicht es den Mitarbeitenden, miteinander zu kommunizieren, Dokumente und Informationen auszutauschen, sowie Anwendungen und Daten zentral zu nutzen, ohne dass externe Parteien Zugang dazu haben. 

Das Intranet kann genutzt werden, um Mitteilungen zu veröffentlichen, Formulare und Dokumente zentral verfügbar zu machen, sowie Abläufe und Prozesse innerhalb des Unternehmens zu optimieren. Für Handwerksunternehmen bietet es beispielsweise die Möglichkeit, Arbeitsanweisungen, Sicherheitshinweise, Schichtpläne oder auch Formulare zentral und digital zur Verfügung zu stellen. 

Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung

Zur Einrichtung und Nutzung eines Intranets benötigen Handwerksunternehmen: 

  • Server: Ein Server stellt die technische Grundlage des Intranets dar und ist notwendig, um Daten und Anwendungen zu speichern und verfügbar zu machen. 
  • Netzwerkhardware: Dazu gehören Router, Switches und eventuell auch WLAN-Access-Points, um eine vernetzte Infrastruktur zu schaffen. 
  • Endgeräte: Computer, Laptops, Tablets oder Smartphones für die Mitarbeitenden, um auf das Intranet zuzugreifen. 
  • Software: Eine Intranet-Plattform, die den Anforderungen des Handwerksbetriebs entspricht, wie beispielsweise Lösungen für Dokumentenmanagement, Kommunikation und Kollaboration. 
  • Sicherheit: Firewalls und Antivirenprogramme, um die Daten im Intranet zu schützen. 

Anwendungsbeispiele

Ein Intranet bietet eine geschlossene Plattform, um die interne Kommunikation zu stärken, den Wissensaustausch zu fördern und die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens zu verbessern. Es dient als zentrale Anlaufstelle für interne Informationen und Ressourcen. Es erfüllt folgende Aufgaben: 

  • Förderung der internen Kommunikation zwischen Mitarbeitenden, Abteilungen und Führungsebenen. 
  • Zentraler Ort für den Austausch von Informationen, Ressourcen und Wissen innerhalb des Unternehmens. 
  • Unterstützung von Kollaborationswerkzeugen, die die Zusammenarbeit zwischen Teammitgliedern und Abteilungen fördern. 
  • Zentraler Zugang zu Unternehmensressourcen wie Dokumenten, Schulungsmaterialien, Vorlagen, Formularen, Mitarbeiterhandbüchern, Richtlinien und anderen relevanten Dokumenten 
  • Förderung einer gemeinsamen Unternehmenskultur durch die Bereitstellung von Informationen zu Unternehmenswerten, Zielen und Erfolgen. 
  • Verbreitung von Unternehmensnachrichten, Ankündigungen und wichtigen Ereignissen auf effektive Weise. 

Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung eines Intranets in einem Handwerksunternehmen sollte strategisch und durchdacht erfolgen, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen. Hier sind einige Schritte, die dabei unterstützen können: 

  • Bedarfsanalyse: Ermitteln Sie, welche Anforderungen Ihr Unternehmen an ein Intranet hat und welche Probleme und Herausforderungen es lösen soll. 
  • Planung: Entwickeln Sie eine klare Struktur und einen Plan, welche Bereiche und Funktionen das Intranet abdecken soll. 
  • Technische Umsetzung: Wählen Sie die passende Technologie und beginnen Sie mit der technischen Einrichtung, inklusive Server, Netzwerk und Software. 
  • Inhaltliche Befüllung: Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Informationen, Dokumente und Tools im Intranet verfügbar sind. 
  • Qualifizierung: Bieten Sie Fortbildungen an, um die Mitarbeitenden im Umgang mit dem Intranet zu schulen und um die Akzeptanz und Nutzung im Unternehmen zu fördern. 
  • Feedbackschleife: Sammeln Sie regelmäßig Feedback von den Mitarbeitenden, um das Intranet kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der NutzerInnen anzupassen. 
  • Support: Stellen Sie sicher, dass bei technischen Problemen oder Fragen Unterstützung für die Mitarbeitenden verfügbar ist.

An der Kalkulation führt kein Weg vorbei. Schlagen Sie sich nicht länger mit Excel herum. Nutzen Sie eine intelligente Software, die es Ihnen ermöglicht, mit fortlaufend optimierten Daten zur Kalkulation zu arbeiten statt mit dem Bauchgefühl. Damit sich Ihre Leistung auch wirklich bezahlt macht.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Im Handwerksbereich ist es besonders wichtig, alle anfallenden Kosten, von Materialien bis zu Arbeitsstunden, im Blick zu behalten, um ein passendes und wettbewerbsfähiges Angebot für Kundinnen und Kunden erstellen zu können. 

Eine Kalkulationssoftware dient dazu, Kosten zu berechnen und finanzielle Schätzungen für Projekte, Produkte oder Dienstleistungen zu erstellen. Die Software berücksichtigt dabei alle relevanten Daten, berechnet anhand hinterlegter Einheiten (z. B. Stundenlöhne, Materialkosten etc.) den Gesamtpreis eines Projekts und ermöglicht somit eine transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung. 

Eine effektive Kalkulationssoftware erleichtert Unternehmen die genaue Planung und Kontrolle der finanziellen Aspekte ihrer Aktivitäten. Sie trägt dazu bei, Überkosten zu vermeiden, die Rentabilität zu maximieren und die finanzielle Transparenz zu verbessern.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Für den Einsatz einer Kalkulationssoftware benötigen Sie lediglich einen Computer oder ein mobiles Endgerät sowie ggf. eine Internetverbindung, falls es sich um eine Cloud-basierte Lösung handelt. 

  1. Anwendungsbeispiele
  • Kosten berechnen für Projekte, Produkte oder Dienstleistungen 
  • Angebote erstellen 
  • Unterstützung bei der professionellen Marktbeobachtung 
  • Übersicht über Verkaufs- und Einkaufspreise

Strategie zur Umsetzung

Zur Einführung einer Kalkulationssoftware sollten Sie folgendermaßen vorgehen: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung der Lösung erreicht werden sollen sowie die Anforderungen und Kriterien an die Software. Berücksichtigen Sie dabei Ihre Kalkulationsgrundsätze und an welchen Stellen Anpassungen notwendig werden. 
     
    Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen NutzerInnen im Betrieb anhand von verschiedenen Anwendungsfällen intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen können, sollten Schulungen zu Funktionen und Arbeitsweisen durchgeführt werden. 
  • Umsetzung: Kalkulationsgrundlagen in der Software festlegen und Anbindungen an Online-Kataloge vornehmen.

Kollaboration als Begriff beschreibt die perfekte Zusammenarbeit von Personen oder Teams. Ein Kollaborationstool verbindet Kommunikation mit Wissensmanagement und der Dokumentenablage. Bekannte Tools sind z. B. Asana, Google Workspace, MeisterTask, Microsoft 365 usw.   

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

Kollaborationstools, eine Technologie, die insbesondere in der aktuellen, digitalisierten Arbeitswelt an Relevanz gewonnen hat, bieten gerade auch für Handwerksunternehmen eine effiziente Möglichkeit, die Zusammenarbeit zu fördern und zu optimieren. 

In seiner Essenz beschreibt „Kollaboration“ die ideale Kooperation und Kommunikation zwischen Einzelpersonen oder Teams, unabhängig von Ort und Zeit. Bekannte Kollaborationstools wie Asana, Google Workspace, MeisterTask oder Microsoft 365 verbinden Kommunikation, Wissensmanagement und Dokumentenablage zu einer ganzheitlichen Einheit. 

Ein ausgezeichneter Anwendungsfall ist die Fähigkeit der Kollaborationstools, das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten zu ermöglichen – und das zeitgleich und ortsunabhängig. Das kann für Handwerksbetriebe von Vorteil sein, wenn es um die Erstellung von Angeboten, die Planung von Projekten oder die Kommunikation mit der Kundschaft geht. Die verschiedenen Funktionen wie das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten ermöglichen es Teams, sich schnell abzustimmen und Informationen transparent zu teilen, ohne dass relevante Daten verloren gehen. 

Ein weiterer Vorteil besteht in der Integration von Video- und Telefonkonferenzen, welche vor allem in Zeiten von Remote-Arbeit und dezentralen Teams eine immense Hilfe darstellen. Diese Funktionen ermöglichen es, Besprechungen effizient und ohne großen organisatorischen Aufwand zu planen und durchzuführen. 

Über Gruppenchats können in Echtzeit Kommunikation und Abstimmung zwischen den Teammitgliedern erfolgen. Kurze Absprachen, schnelle Rückfragen oder das Teilen von Neuigkeiten können somit unkompliziert und ohne Verzögerung umgesetzt werden. 

Statt langwieriger Meetings und großer E-Mail-Fluten ermöglichen Kollaborationstools zudem ein agiles Projektmanagement. Aufgaben können transparent verteilt, Fortschritte nachverfolgt und bei Bedarf sofortige Anpassungen vorgenommen werden, ohne dass die Informationskette abreißt. 

Für Handwerksbetriebe, in denen oft präzise Abstimmung und klare Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Gewerken essenziell sind, bietet der Einsatz von Kollaborationstools eine moderne Möglichkeit, das Miteinander effizient, transparent und erfolgreich zu gestalten. So vereinen sie traditionelles Handwerk mit den Vorteilen der digitalen Zusammenarbeit und ermöglichen eine zukunftsfähige, effektive Arbeitsweise.

Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung

Hauptbestandteil ist das Kooperationstool selbst, dass auf einer entsprechenden Hardware installiert sein muss. Für den Zugriff benötigt jeder Mitarbeitende eine Lizenz. Je nach Einsatzgebiet ist noch weiteres Zubehör notwendig wie zum Beispiel eine Tastatur und Maus oder eine Webcam, ein Mikrofon oder ein Headset.

Anwendungsbeispiele

Ein effektives Kollaborationstool zielt darauf ab, die Interaktion und Kooperation zwischen Teammitgliedern zu optimieren, die Arbeitsabläufe zu rationalisieren, den Wissensaustausch zu fördern und die Gesamteffizienz zu steigern. Die Möglichkeiten eines Kollaborationstools sind: 

Aufgabenverwaltung 

  • Erstellung, Zuweisung und Verfolgung von Aufgaben in Echtzeit 
  • Priorisierung von Aufgaben und Festlegung von Fristen 

Kalender und Terminplanung 

  • Gemeinsame Nutzung von Kalendern für die Planung von Meetings und Veranstaltungen 
  • Integration von Terminplanung und Aufgabenverwaltung 

Diskussion und Chat 

  • Echtzeitkommunikation über Chat, Diskussionsforen oder Kommentarfunktionen 
  • Möglichkeit zur Archivierung von Diskussionen für spätere Referenzen 

Dateifreigabe und Zusammenarbeit 

  • Kollaborative Bearbeitung von Dokumenten und gemeinsame Nutzung von Dateien 
  • Revisionssicherheit und Nachverfolgung von Änderungen 

Zugriffskontrolle und Sicherheit 

  • Festlegung von Zugriffsrechten für Benutzer und Teams 
  • Sicherstellung der Datensicherheit und Vertraulichkeit 

Analytik und Berichterstattung 

  • Generierung von Berichten über Projektfortschritt, Teamleistung und andere relevante Metriken 
  • Datenanalyse zur Identifizierung von Verbesserungsbereichen 

Mobile Zugänglichkeit 

  • Zugriff auf Funktionen und Informationen über mobile Anwendungen 
  • Flexibles Arbeiten von verschiedenen Standorten aus

Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung von Kollaborationstools in einem Handwerksbetrieb kann in folgenden Schritten erfolgen: 

  • Bedarfsanalyse: Identifizierung der spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens in Bezug auf Kommunikation und Zusammenarbeit. 
  • Tool-Auswahl: Auswahl der passenden Tools, die den identifizierten Bedarf decken, unter Berücksichtigung von Budget, Usability und Supportangeboten. 
  • Pilotphase: Testen Sie das ausgewählte Tool in einem kleinen Team oder Projekt, um dessen Praxistauglichkeit zu prüfen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen. 
  • Qualifizierung: Organisation von Trainings und Workshops, um den Umgang mit den neuen Tools zu vermitteln und um sicherzustellen, dass alle Teammitglieder sie effektiv nutzen können. 
  • Implementierung: Rollout der Tools im gesamten Unternehmen, ggf. in mehreren Phasen, um sicherzustellen, dass der Übergang so reibungslos wie möglich verläuft. 
  • Support und Anpassung: Bereitstellung von laufendem Support und regelmäßigen Check-ups, um sicherzustellen, dass die Tools weiterhin effektiv genutzt werden und um bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. 
  • Feedback und Optimierung: Sammeln Sie regelmäßig Feedback, um die Nutzung der Kollaborationstools kontinuierlich zu optimieren.  

Hinter der Kundendatenverwaltung (auch Customer Relationship Management System, CRM) verbirgt sich nicht weniger als das Herzstück Ihres Betriebes: Ihre Kundenbeziehungen. Im CRM-System legen Sie alle relevanten Kundeninformationen strukturiert ab. Das CRM basiert auf einer Datenbank und hilft Ihnen, Kunden- und Auftragsdaten zu dokumentieren, auszuwerten und für Arbeitsprozesse zu nutzen.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Die Kundendatenverwaltung, auch Kundenbeziehungsmanagement genannt, spielt eine zentrale Rolle für die Organisation des Kundenkontakts und die Optimierung der Kundenzufriedenheit in einem Unternehmen. 

Ein CRM dient der Erfassung der Kundendaten sowie sämtlicher Interaktionen und Vorgänge mit der potenziellen und bestehenden Kundschaft. 

Sämtliche relevante Informationen werden strukturiert und übersichtlich in zentralen Kundenakten gespeichert und stehen allen berechtigten Mitarbeitenden jederzeit zur Verfügung. Hierzu gehören Kontaktdaten, Anfragen, Angebote, Informationen zur Auftragsabwicklung, Rechnungen, aber auch Notizen zu den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der Kundschaft. 

Die zentrale Speicherung dieser Informationen ermöglicht es, Anfragen individueller, effizienter und zielgerichteter zu bearbeiten. Wichtige Informationen gehen nicht mehr verloren. Darüber hinaus können auf Basis dieser Daten auch strategische Entscheidungen, z. B. für Marketingaktionen oder die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen, getroffen werden. 

Die operativen Vorteile eines CRM-Systems im Handwerk liegen in der Qualitätssteigerung bei der Bearbeitung von Anfragen der Kundschaft und in der Zeitersparnis in der gesamten Kundenkommunikation. 

In der kaufmännischen Abwicklung können Rechnungen, Umsätze und Zahlungsverläufe automatisch mit den Kundendaten verknüpft werden. Im strategischen Bereich ergeben sich Vorteile dadurch, dass wichtige Informationen für den Ausbau des Geschäftsmodells aus den Kundendaten gewonnen werden können. Wer analysieren kann, welche Kundengruppen wann und aus welchem Grund welche Produkte kaufen bzw. Dienstleistungen in Anspruch nehmen, der hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Betrieben.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Zur Einführung einer Kundendatenverwaltung gibt es verschiedene Softwarelösungen, die speziell für die Bedürfnisse von Handwerksunternehmen entwickelt wurden. Diese reichen von einfachen Datenbanklösungen bis hin zu umfangreichen CRM-Systemen. Die Wahl der passenden Software hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Unternehmensgröße, den spezifischen Anforderungen und dem Budget. Folgende Basisfunktionen sollten jedoch enthalten sein: 

  • Kontaktverwaltung: Speicherung von Kundendaten wie Name, Adresse etc. 
  • Angebot- und Rechnungsverwaltung: Erstellung, Speicherung und Nachverfolgung von Angeboten und Rechnungen. 
  • Interaktionsverfolgung: Dokumentation von Gesprächen, E-Mails und Terminen. 
  • Terminplanung | Kalender: Planung und Verfolgung von Kundenterminen und Aufträgen. 
  • Aufgabenmanagement: Zuweisung und Verfolgung von Aufgaben innerhalb des Teams. 
  • Mobile App: Zugriff von unterwegs auf die Daten und Informationen. 

Darüber hinaus sollte die Software über individuelle Felder, Ansichten, Filter und Berichte verfügen. Sie sollte ein konfigurierbares Dashboard und ein intuitives Design haben. Technisch muss eine E-Mail-Integration genauso möglich sein wie der Import und Export von Daten und sie sollte über eine API-Schnittstelle verfügen.

Anwendungsbeispiele

Die Anwendung eines CRM-Systems in einem Handwerksbetrieb trägt dazu bei, Geschäftsprozesse zu optimieren, Kundenbeziehungen zu stärken und die Effizienz in der Projektdurchführung zu steigern. Bezogen auf die Funktionen eines CRM-Systems können dies folgende Anwendungen sein: 

  • Kundenverwaltung: Sie können im CRM-System alle relevanten Informationen zu Ihren Kunden speichern, wie Kontaktdaten, Adressen und spezifische Vorlieben. Erfassen Sie zum Beispiel, welche Farben oder Maltechniken ein Kunde/eine Kundin bevorzugt. Bei einem Anruf stehen alle Informationen des Anrufenden zur Verfügung (z. B. Telefonnummer, Absprachen, Verträge, Geburtsdaten). 
  • Auftrags- und Projektmanagement: Nutzen Sie das CRM-System, um Aufträge und Projekte zu organisieren. Weisen Sie Aufgaben zu, wie das Vorbereiten von Wänden, das Mischen von Farben und das Festlegen von Terminen für die Malerarbeiten. 
  • Terminplanung und -erinnerungen: Ein integrierter Kalender hilft dabei, Kundentermine und Fristen zu verwalten. Das CRM-System erinnert automatisch an anstehende Projekte oder Wartungsarbeiten. 
  • Kommunikationstools: Nutzen Sie E-Mail-Funktionen, um leicht mit Ihren KundInnen zu kommunizieren. Versenden Sie automatisierte Nachrichten mit Informationen zu laufenden Projekten oder Angeboten für saisonale Arbeiten sowie zu notwendigen Wartungsarbeiten. 
  • Angebots- und Kostenschätzungsverwaltung: Erstellen Sie Angebote und schätzen Sie Kosten direkt im CRM-System. Sie erstellen maßgeschneiderte Angebote, z. B. für verschiedene Malerarbeiten, basierend auf den Kundenanforderungen und speichern diese für spätere Referenzen. 
  • Dokumentenmanagement: Speichern Sie wichtige Dokumente wie Verträge oder Bilder von abgeschlossenen Projekten im CRM. Halten Sie vorherige Arbeiten in Bildern fest, um Referenzobjekte einfach aufzufinden und als Grundlage für zukünftige Projekte zu verwenden, ohne einen Vorort-Termin machen zu müssen. 
  • Kundenfeedback und Bewertungen: Nach Abschluss eines Projekts senden Sie automatisierte Umfragen aus dem CRM-System, um die Qualität der Arbeiten und die Wünsche zu evaluieren und bei weiteren Projekten berücksichtigen zu können.

Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung eines Systems zur Kundendatenverwaltung in einem Handwerksbetrieb erfordert eine klare Strategie: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Systems erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an ein CRM-System. Berücksichtigen Sie dabei: Wie wird die Kundschaft auf Ihr Unternehmen aufmerksam? Wie kann und soll die Kundschaft mit Ihnen kommunizieren? Wie werden die Anfragen intern digital bearbeitet? Wie werden die Kundendaten verwaltet und wie werden die Vorort-Beratungen optimiert? 
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen Nutzern im Betrieb anhand von verschiedenen Anwendungsfällen intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollte die Meinung der Mitarbeitenden mitberücksichtigt werden. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen werden, sollten umfassende Schulungen in Funktionen, sowie vor allem in die neuen Abläufe und Arbeitsweisen durchgeführt werden. Mit diesen Schritten können die Vorteile und der gewünschte Nutzen der Softwareanschaffung in den Betrieben schneller erkannt werden. 
  • Umsetzung: Im ersten Schritt müssen die bestehenden Kundendaten in das neue System übertragen werden und dann erfolgt das Ausrollen auf den gesamten Betrieb.

Gemeint ist die softwaregestützte Personalplanung. Sie erleichtert die Verteilung Ihrer gegenwärtigen Mitarbeitenden auf die vorhandenen Projekte und dies unter Berücksichtigung der quantitativen, zeitlichen und örtlichen Erfordernisse Ihres Betriebes – mit den Vorteilen der agilen Planung und Übersicht für jeden. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

In der dynamischen Welt des Handwerks ist eine strukturierte und dennoch flexible Personaleinsatzplanung notwendig, um sowohl den Anforderungen der Kundschaft als auch den Bedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht zu werden. Durch den Einsatz softwaregestützter Personalplanung können Sie die Ressource „Mensch“ optimal innerhalb Ihres Betriebs verteilen und nutzen, und das unter Berücksichtigung quantitativer, zeitlicher und örtlicher Erfordernisse. 

Diese Digitalisierung Ihrer Personaleinsatzplanung ermöglicht eine klare, agile und effiziente Struktur in der Organisation Ihrer Projekte. Der entscheidende Vorteil liegt in der umfassenden Übersicht und Transparenz, die den Verantwortlichen sowie dem Team zugänglich gemacht werden kann. Sie gewinnen nicht nur einen umfassenden Überblick über die aktuelle Auslastung und Positionierung Ihres Personals, sondern erlangen auch die Möglichkeit, auf Änderungen im Arbeitsalltag schnell und kompetent zu reagieren. 

Bei unerwarteten Ereignissen, wie dem Eingang einer Krankmeldung, bietet die softwaregestützte Personalplanung eine robuste Lösung: Mit einem Klick lassen sich alle relevanten Informationen wie aktuelle Aufträge, verfügbare Mitarbeitende, deren Qualifikationen, Berechtigungen und aktuelle Standorte einsehen. Diese Datentransparenz ermöglicht es, kurzfristig Entscheidungen zu treffen und beispielsweise die Umverteilung von Aufgaben oder die Neuzuweisung von Projekten strukturiert und informiert durchzuführen. 

Ebenso können Sie durch den sofortigen Überblick über Kapazitäten und Fähigkeiten Ihres Teams unerwartete Aufträge oder Anfragen schneller und sicherer abwickeln und dies unter Berücksichtigung der vorhandenen Qualifikationen und Fähigkeiten.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Für die Personaleinsatzplanung gibt es spezielle Softwarelösungen, die dazu beitragen, den Prozess zu automatisieren und zu optimieren. Solche Werkzeuge ermöglichen nicht nur die Planung der Mitarbeitenden auf Basis ihrer Fähigkeiten und der Projektanforderungen, sondern auch die Berücksichtigung von Urlaubszeiten, Krankheitstagen und anderen Abwesenheiten. 

Sie benötigen dafür jedoch eine Schnittstelle zu den Lösungen, in denen diese Daten gepflegt werden, wenn Sie nicht in der Lösung selbst gepflegt werden können.

Anwendungsbeispiele

  • Planung verschiedener Teams, um gleichzeitig an mehreren Baustellen arbeiten, und die Baustellen entsprechend der Planungen und Übergabetermine pünktlich fertiggestellen zu können. 
  • Berücksichtigung der Wettervorhersagen in der Planung, um wetterabhängige Aufträge optimal zu verteilen. 
  • Einrichtung von Teams, die sich auf unterschiedliche Aufgaben spezialisieren (z. B. Vorbereitung, Asphaltierung), um kontinuierlich an verschiedenen Projekten arbeiten zu können.

Strategie zur Umsetzung

Hier sind einige Schritte, die bei der Implementierung helfen können: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Systems verfolgt werden sollen, sowie den Anforderungskatalog und Kriterien an die Personaleinsatzplanung. Berücksichtigen Sie auch, welche Einflussfaktoren zu beachten sind. 
  • Auswahl des Systems: Vergleich verschiedener Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen Nutzern im Betrieb anhand von verschiedenen Anwendungsfällen getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollte die Meinung der Mitarbeitenden mitberücksichtigt werden. 
  • Qualifizierung: Alle Personen, die mit dem Werkzeug arbeiten sollen und müssen, benötigen vor der Umsetzung im Betrieb eine Qualifizierung zum Umgang damit. 
  • Umsetzung: Nach erfolgreichem Testen erarbeiten Sie mit dem Anbieter eine Planung zur Einführung der Lösung in Ihrem Unternehmen und setzen sie Schritt-für-Schritt um. Überprüfen Sie die Wirksamkeit des eingesetzten Werkzeugs regelmäßig und nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor.

Ressourcenmanagement ist ein Teilbereich des Projektmanagements. Das Ziel dabei ist, die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Materialien, Werkzeugen und Geräten am richtigen Ort vorzufinden. Hier hilft eine Softwarelösung.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Das Ressourcenmanagement bezieht sich auf die effiziente Planung, Zuweisung und Überwachung von Ressourcen in einem Unternehmen Unter Ressourcen werden finanzielle Mittel, Arbeitskräfte, Zeit, Materialien, Ausrüstungen, Fahrzeuge, Infrastruktur etc. verstanden. Das Ziel besteht darin, die Verfügbarkeit und Auslastung dieser Ressourcen zu optimieren. 

Im Handwerksbetrieb beinhaltet dies sowohl die Verwaltung von physischen Ressourcen wie Werkzeugen, Materialien und Fahrzeugen als auch immateriellen Ressourcen wie Zeit und Know-how. Ziel ist es, alle verfügbaren Ressourcen optimal den jeweiligen Projekten zuzuordnen, Engpässe zu vermeiden, auf Veränderungen schnell und effizient, unter Berücksichtigung der äußeren Rahmenbedingungen und auf Basis solider Daten 

reagieren zu können. Dabei legt die Technologie des Ressourcenmanagements einen Fokus auf die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Ressourcen, um Arbeitsabläufe zu optimieren und die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Für den Einsatz einer Software zum Ressourcenmanagement ist in der Regel keine spezielle Hardware erforderlich. Wichtig ist ein Computer oder ein mobiles Endgerät sowie ggf. eine Internetverbindung, falls es sich um eine cloudbasierte Lösung handelt.

Anwendungsbeispiele

Die Beispiele fokussieren sich auf die unterschiedlichen Ressourcen in einem Unternehmen: 

  • Mitarbeitende 

Die Software kann bei der Planung von Arbeitszeiten, Erstellung von Projektplänen unterstützen. Sie erleichtert die Zuweisung von Aufgaben und gewährleistet eine effiziente Nutzung der Arbeitskraft.  

  • Fachkenntnisse 

Über das Profil eines jenen Mitarbeitenden sind Kompetenzen im System hinterlegt und ermöglichen eine automatisierte Zuordnung der Mitarbeitenden zu den unterschiedlichen Aufträgen. Auch im Krankheitsfall kann die Umplanung einfach vorgenommen werden. Darüber hinaus können somit notwendige Qualifizierungsbedarfe verwaltet werden. 

  • Werkzeuge und Maschinen 

Der vorhandene Überblick über den Zustand und die Verfügbarkeit unterstützt bei der Wartungsplanung und bei schnellen Einsatzentscheidungen.  

  • Materialien| Betriebsmittel 

Der Lagerbestand von Materialien wird überwacht und Bestellungen können automatisiert generiert werden, wenn der Bestand zu niedrig ist. Dies reduziert das Risiko von Engpässen und stellt sicher, dass benötigte Materialien rechtzeitig verfügbar sind.

Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung einer Software zum Ressourcenmanagement in einem Handwerksbetrieb erfordert eine klare Strategie. Hier sind einige Schritte, die helfen können: 

  • Bedarfsanalyse 

Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung der Lösung erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an diese Software. Berücksichtigen Sie dabei, welche Ressourcen gemanagt werden sollen. 

  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen NutzerInnen im Betrieb anhand von verschiedenen Anwendungsfällen intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. 
  • Qualifizierung 

Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen werden, sollten Schulungen in Funktionen und Arbeitsweisen durchgeführt werden. 

  • Umsetzung 

Im ersten Schritt müssen die Daten und Fakten der Ressourcen, die betroffen sind, in das System implementiert werden und entsprechende Anbindungen vorgenommen werden.

Ein Warenwirtschaftssystem (WWS) zielt ausschließlich auf Material- und Warenbewegungen ab. Es ist ein computergestütztes Verfahren zur Erfassung und zielorientierten Verarbeitung aller betrieblichen Aktivitäten rund um Bestellung, Einkauf, Lagerung und Weiterverarbeitung von Materialien und Bauteilen.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Ein Warenwirtschaftssystem ist eine Softwarelösung, mit der sämtliche Warenströme und Geschäftsprozesse in den Bereichen Logistik und Disposition transparent abgebildet werden können. Hauptziel ist, die richtige Menge einer Ware zur richtigen Zeit am richtigen Ort in bester Qualität zur Verfügung zu haben und dies bei möglichst geringen Kosten. 

Das System bietet Funktionen zur Erfassung, Verwaltung und Steuerung, dazu gehört die Kontrolle der Lagerbestände, das Verwalten von Bestellungen und das Nachverfolgen von Lieferungen. In der einfachsten Form hilft ein Warenwirtschaftssystem dabei, den Überblick darüber zu behalten, welche Materialien auf Lager sind, welche bestellt werden müssen und in welchem Status sich Bestellungen befinden. 

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Für die Einführung eines Warenwirtschaftssystems in einem Handwerksbetrieb ist vor allem eine entsprechende Software notwendig. Verschiedene Anbieter bieten Softwarelösungen an, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen zugeschnitten sind. Hierbei gibt es sowohl cloudbasierte als auch lokal installierbare Lösungen. 

Darüber hinaus sind für den Einsatz im Büro ein Computer sowie eine Internetverbindung notwendig. Je nach System kann auch spezielle Hardware notwendig sein, wie beispielsweise ein Barcode-Scanner zur Erfassung von Warenbewegungen oder Tablets für die mobile Nutzung der Software im Lager oder auf den Baustellen.

Anwendungsbeispiele

Folgende Vorteile bietet ein Warenwirtschaftssystem: 

  • Bestandsmanagement: Das Warenwirtschaftssystem ermöglicht die genaue Überwachung des Lagerbestands von Materialien wie z. B. Dachziegeln, Dämmstoffen und Abdichtungsmaterialien. So kann sichergestellt werden, dass die benötigten Materialien für anstehende Projekte verfügbar sind, ohne Überbestände anzuhäufen. 
  • Automatische Bestellung: Basierend auf vordefinierten Kriterien wie Mindestbeständen und geplanten Projekten kann das Warenwirtschaftssystem automatisch Bestellungen für die Materialien bei Lieferanten auslösen. Dies reduziert manuelle Aufgaben und gewährleistet einen reibungslosen Nachschub. 
  • Lieferantenmanagement: Das WWS erleichtert die Verwaltung von Lieferanteninformationen. Es ermöglicht dem Betrieb, Lieferzeiten zu überwachen, Einkaufsbedingungen zu optimieren und die Beziehungen zu bevorzugten Lieferanten zu pflegen. 
  • Nachverfolgbarkeit: Wenn Chargen oder Seriennummern bei bestimmten Baustoffen relevant sind, ermöglicht das Warenwirtschaftssystem die lückenlose Rückverfolgbarkeit. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Qualitätssicherung geht.

Strategie zur Umsetzung

Zur Einführung eines Warenwirtschaftssystems sind folgende Schritte notwendig: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Systems erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an die Technologie. 
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe, der Anforderungen und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen NutzerInnen im Betrieb anhand der verschiedenen Aufgaben intensiv getestet werden. Anschließend sollten Feedback und Erfahrungen von allen Beteiligten gesammelt und gemeinsam bewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollte die Meinung der Mitarbeitenden mitberücksichtigt werden. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen können, sollten umfassende Schulungen zu Funktionen sowie vor allem in die neuen Abläufe und Arbeitsweisen durchgeführt werden. Mit diesen Schritten können die Vorteile und der gewünschte Nutzen der Softwareanschaffung in den Betrieben schneller erkannt werden. 
  • Umsetzung: Vor dem Einsatz im Unternehmen müssen die Artikel- und Produktdaten, die Lieferantendaten, die Lagerbestände sowie Lagerorte etc. in das neue System überführt werden. Das System sollte in die bestehende IT-Landschaft integriert werden und beispielsweise mit anderen genutzten Softwarelösungen kompatibel zu sein.

Mit Hilfe einer Werkzeugmanagement-Software können Sie nicht nur die Stamm- und Bewegungsdaten Ihrer Werkzeuge verwalten, sondern auch Wartungszyklen und Sicherheitsaspekte im Auge behalten – das freut auch das Amt für Arbeitsschutz.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Das Werkzeugmanagement dient der Organisation, Lagerung, Wartung und Nachverfolgung von Werkzeugen und Maschinen, die in einem Handwerksbetrieb verwendet werden. Ein gutes Werkzeugmanagement sorgt dafür, dass die richtigen Werkzeuge stets zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden und dass sie in einem guten Zustand sind. 

Durch die Nutzung eines Werkzeugmanagements können Handwerksbetriebe Ausfallzeiten reduzieren, Kosten sparen und die Lebensdauer ihrer Werkzeuge verlängern. 

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Zur Umsetzung eines Werkzeugmanagements wird in einem Handwerksbetrieb vor allem eine entsprechende Software benötigt. Verschiedene Anbieter bieten Softwarelösungen an, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen zugeschnitten sind. Hierbei gibt es sowohl cloudbasierte als auch lokal installierbare Lösungen. 

Darüber hinaus sind für den Einsatz im Büro ein Computer sowie eine Internetverbindung notwendig. Je nach System braucht man auch spezielle Hardware, wie beispielsweise einen Barcode-Scanner und ein Etikettierungssysteme zur Erstellung von eindeutigen Markierungen mit Hilfe von RFID-Technik oder Barcodes bzw. QR-Codes. Mit Hilfe von mobilen Endgeräten kann die Software direkt im Lager oder auf Baustellen genutzt werden.

Anwendungsbeispiele

 Werkzeugmanagement-Software bietet folgende Funktionen: 

  • Inventarisierung: Darunter versteht man die Erfassung und Dokumentation aller vorhandenen Werkzeuge. Es wird eine eindeutige Identifikationsnummer vergeben und Informationen wie eine Beschreibung, das Anschaffungsdatum und mögliche Standorte werden hinterlegt. 
  • Ausgabe und Rücknahme: Protokollierung von Werkzeugausgaben an Mitarbeitende und der anschließenden Rücknahme. Dies ermöglicht eine Nachverfolgung, wer welches Werkzeug verwendet hat. Die Werkzeuge können so auch den Projektkostenstellen zugeordnet werden. 
  • Lagerplatzverwaltung: Festlegung von festen Lagerplätzen für Werkzeuge, um einen schnellen Zugriff und eine einfache Rückgabe zu gewährleisten. Dies minimiert die Suche nach benötigten Werkzeugen. 

Wartungsplanung: Festlegung von Wartungsplänen für Werkzeuge, um sicherzustellen, dass diese regelmäßig überprüft, gewartet und repariert werden. Dies trägt zur Verlängerung der Lebensdauer bei und sichert den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Strategie zur Umsetzung

Die Einführung eines Werkzeugmanagementsystems erfordert eine sorgfältige Planung: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie die Ziele, die mit der Einführung des Systems erreicht werden sollen, sowie die Anforderungen und Kriterien an die Technologie. Zunächst sollten der aktuelle und zukünftige Bedarf an Werkzeugen identifiziert und die rechtlichen Kriterien zum Einsatz sowie die Anforderungen an das Personal bei der Verwendung festgehalten werden. 
  • Auswahl des Systems: Vergleichen Sie verschiedene Systeme unter Berücksichtigung der ermittelten Bedarfe, der Anforderungen und des Budgets. Die ausgewählten Softwarelösungen sollten von den zukünftigen Nutzern im Betrieb anhand der verschiedenen Aufgaben intensiv getestet werden. Berücksichtigen Sie dabei auch, wie die Werkzeuge markiert werden können bzw. müssen oder ob die entsprechenden Markierungen bereits vorhanden sind und weiter genutzt werden sollen. 
  • Qualifizierung: Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der gesamten Anwendungsbreite nutzen können, sollten umfassende Schulungen zu Funktionen sowie zu den neuen Abläufen und Arbeitsweisen durchgeführt werden. 
  • Umsetzung: Vor dem Einsatz im Unternehmen müssen die Werkzeuge Markierungen zur eindeutigen Identifizierung erhalten. Das Lager muss für das neue System vorbereitet werden und das System sollte in die bestehende IT-Landschaft integriert werden, um beispielsweise mit anderen genutzten Softwarelösungen kompatibel zu sein. 

Ansprechpartner

Matthias Imdahl
Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e. V. (ZWH)

Tel. 0211 302009-713
E-Mail mimdahl@zwh.de