Digitales Marketing & Online-Präsenz im Handwerk

Digitales Marketing & Online-Präsenz im Handwerk

Gewinnen Sie neue Kunden und Mitarbeitende und verbessern Sie die Sichtbarkeit Ihres Betriebs im Internet. Klicken Sie auf ein Thema, um mehr über die Vorteile für Ihren Betrieb, konkrete Anwendungsbeispiele und die Schritte zur Umsetzung zu erfahren.

Newsletter im Handwerksbetrieb nutzen

Newsletter im Handwerksbetrieb nutzen
Mehr erfahren

Produktkonfiguratoren auf Handwerker-Websites

Produktkonfiguratoren auf Handwerker-Websites
Mehr erfahren

Online-Terminbuchung für Handwerksbetriebe

Online-Terminbuchung für Handwerksbetriebe
Mehr erfahren

Smartphones im Geschäftsalltag

Smartphones im Geschäftsalltag
Mehr erfahren

Soziale Medien (Social Media) im Handwerk

Soziale Medien (Social Media) im Handwerk
Mehr erfahren

Suchmaschinenmarketing (SEM) für Handwerksbetriebe

Suchmaschinenmarketing (SEM) für Handwerksbetriebe
Mehr erfahren

5 Tipps für erfolgreiche Handwerker-Websites

5 Tipps für erfolgreiche Handwerker-Websites
Mehr erfahren

Initiative Cyber­sicher­heit im Handwerk

Sie wissen nicht, wie Sie das Thema Cybersicherheit anpacken sollen? Sie fragen sich, welche Maßnahmen wichtig sind und an wen Sie sich wenden können?

Die „Initiative Cybersicherheit im Handwerk“ des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk liefert Antworten, schafft Orientierung und gibt Tipps und Tricks zur Umsetzung. Für wirksame Hilfe zur Selbsthilfe können Sie sich und Ihre Mitarbeitenden hier weiterbilden.

Ein Chatbot ist eine Anwendung, die Künstliche Intelligenz verwendet, um mit Menschen in Wort und Schrift zu kommunizieren. Da sie lernfähig ist, kann sie über vorgefertigte Standardantworten hinaus auch personalisierte Antworten auf komplexe Fragestellungen geben. Der Chatbot beantwortet also alle gängigen Fragen. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Das Wort Chatbot setzt sich zusammen aus „Chatten“ und „Robot“, denn der Chatbot ist ein digitales Werkzeug, das dazu entwickelt wurde, mit Menschen in einer natürlichen Sprache wie Deutsch oder Englisch zu kommunizieren. 

Dies kann über verschiedene Kanäle geschehen, wie zum Beispiel Websites, E-Mail oder Messaging-Apps. Die Hauptfunktion eines Chatbots im Handwerksbetrieb besteht darin, Routineanfragen zu bearbeiten oder Informationen bereitzustellen, ohne dass ein Mensch eingreifen muss. So können beispielsweise Kundenanfragen zu Öffnungszeiten, Dienstleistungen oder Preisen automatisch und zeitunabhängig beantwortet werden. Das spart Zeit und ermöglicht es, die personellen Ressourcen effizienter zu nutzen. 

2. Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung

Um einen Chatbot erfolgreich im Handwerksunternehmen zu integrieren, werden bestimmte Werkzeuge und Zubehör benötigt. Die Umsetzung eines solchen Projektes sollte durch einen Experten begleitet werden. 

  • Software: Hierbei handelt es sich um spezielle Programme, die dazu genutzt werden, Chatbots zu entwickeln und zu betreiben. 
  • Integrationstools: Diese Werkzeuge erleichtern die Anbindung des Chatbots an bestehende Systeme wie Webseiten, CRM- oder ERP-Systeme. 
  • Hosting: Ein Server oder Cloud-Dienst, um den Chatbot zu hosten und sicherzustellen, dass er ständig verfügbar ist. 
  • Datenbank: Ein System zur Speicherung und Verwaltung von Daten, die der Chatbot zum Beantworten von Anfragen benötigt. 
  • Sicherheitssoftware: Zum Schutz der übertragenen Daten und der Privatsphäre der Nutzer. 

3. Anwendungsbeispiele

Die Implementierung eines Chatbots kann die Kommunikation und Kundenzufriedenheit deutlich verbessern, indem Anfragen schneller beantwortet und Prozesse automatisiert werden. Mit der richtigen Planung und Umsetzung kann ein Chatbot zu einem wertvollen digitalen Helfer in Handwerksunternehmen werden, denn er kann alle standardisierten Anfragen übernehmen. 

  • Live-Kommunikation zu standardisierten Fragen 
  • Verbesserung des Kundenservices durch 24/7-Verfügbarkeit, 
  • Einsparung von Personalkapazitäten durch die Übernahme von Standardanfragen 
  • zielgruppespezifisches Marketing 
  • Interner Wissensmanager im Unternehmen 

4. Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung eines Chatbots in einem Handwerksbetrieb erfordert eine sorgfältige Planung und die Umsetzung erfolgt laut der Anleitung des Mittelstand-Digital Zentrums Rheinland in acht Schritten, die hier im Detail nachgelesen werden können.

Newsletter ist die englische Bezeichnung für einen Rundbrief in elektronischer Form und eine kostengünstige und sehr effektive E-Mail-Marketinglösung. Der Inhalt kann von Werbung bis hin zu Informationen über Neuigkeiten, Termine oder Aktionen variieren. Zu beachten gibt es nur ein paar datenschutzrechtliche Regeln. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

Ein Newsletter ist ein regelmäßig erscheinendes Schreiben, das in der Regel per E-Mail an die Abonnenten gesendet wird. Ein solcher Rundbrief ermöglicht regelmäßige Updates, Neuigkeiten, Angebote und relevante Informationen zielgerichtet an einen verteilten Kreis zu senden, wobei der Inhalt je nach Bedarf und Zielsetzung von informativ bis werblich gestaltet werden kann. 

Neben der direkten Kommunikation von Angeboten oder Rabattaktionen und der Übermittlung wichtiger Benachrichtigungen, etwa bezüglich Gesetzesänderungen oder betrieblichen Neuerungen, lassen sich Newsletter auch dazu nutzen, um den Fokus auf spezielle Aspekte Ihres Unternehmens zu legen. 

Teilen Sie Erfolgsgeschichten, stellen Sie Ihr Team vor oder geben Sie Einblick in den Produktionsprozess, um eine Verbindung zum Kunden auf einer persönlichen Ebene zu schaffen. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Ein Newsletter kann hier dazu genutzt werden, um bestehende Kunden und Interessenten anzusprechen und sie auf Neuheiten aufmerksam zu machen. Ebenso kann die Aufmerksamkeit auf bevorstehende Events, Workshops oder Messen gelenkt werden, bei denen Ihr Unternehmen präsent ist. 

Ein gelungener Newsletter sollte informativ, visuell ansprechend und leicht verständlich sein, um die Leserschaft zu interessieren, denn die Informationsflut ist groß und die Aufmerksamkeitsspanne kurz. Wenn Sie dies schaffen, dann kann er dazu beitragen, die Marke zu festigen, die Kundenbindung zu erhöhen, aber auch neue Kunden zu gewinnen. 

Ein fester Versand-Rhythmus, gepaart mit relevanten und interessanten Inhalten, führt dazu, dass der Newsletter von den Empfängern freudig erwartet und wertgeschätzt wird. 

Wichtig ist, dass beim Versenden von Newslettern die datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachtet werden müssen. Die Empfänger müssen ausdrücklich dem Erhalt des Newsletters eingewilligt haben und es sollte eine einfache Möglichkeit zum Abbestellen des Newsletters angeboten werden.

2. Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Sie können den Newsletter einfach per E-Mail verschicken. Diese Art der Kommunikation ist dann aber nicht personalisiert, d. h., die persönliche Ansprache fehlt. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Mails mit vielen Empfängern im BCC (Blindkopie) als Spam-Mails eingestuft werden. 

Um Mails zu personalisieren, besteht die Möglichkeit einer Serienmail. Hier ist jedoch der Nachteil, dass das Design sehr eingeschränkt ist. Außerdem gibt es bei beiden Optionen keine Analyse-Möglichkeiten und diese sind sinnvoll, um zu sehen, für wen welche Inhalte interessant sind, um so den Newsletter kontinuierlich zu verbessern. 

Es empfiehlt sich, für die Erstellung und den Versand eine der verschiedenen Online-Plattformen oder -Werkzeuge zu nutzen. Diese Werkzeuge bieten Gestaltungsvorlagen und viele Funktionen wie die Aufteilung von Empfängerlisten, automatisierte E-Mail-Kampagnen und Analysen zum Nutzerverhalten. Darüber hinaus können Bilder, Texte und andere Multimedia-Elemente genutzt werden, um den Newsletter informativ und ansprechend zu gestalten. 

Von der Website handwerk-digital.nrw werden als deutsche Anbieter Cleverreach oder Sendinblue genannt und als beliebtestes Tool aus den USA Mailchimp. Je nach Einsatz, Empfängeranzahl und Funktionsumfang sind diese kostenfrei nutzbar.

3. Anwendungsbeispiele

Newsletter eignen sich z. B. für: 

  • wichtige Benachrichtigungen 
  • Informationen über Angebote oder Rabattaktionen, die so breit gestreut werden können 
  • Neuigkeiten über das Unternehmen oder dessen Produkte 

Beispiele für gewerkespezifische Inhalte: 

  • Ofen- und Luftheizungsbauer: Informationen und Tipps für die energieeffiziente Nutzung der Heizsysteme oder saisonale Tipps zur Heizungswartung. 
  • Dachdecker: Informieren über Wartungs-, Service- und Reparaturdienstleistungen oder Sicherheitstipps für den Winter und wie man Dachschäden vorbeugt oder erkennt. 
  • Steinmetz und Steinbildhauer: Als virtueller Schaukasten von erstellten Kunstwerken oder Restaurierungen mit Vorher-Nachher-Bildern. 
  • Stuckateure: Präsentation verschiedener Stuckarbeiten in historischen Gebäuden und modernen Projekten. 
  • Maler und Lackierer: Vorstellung verschiedener Farbtrends und sowie aktueller Trends, die in Projekten umgesetzt wurden.

4. Strategie zur Umsetzung

Hier sind einige Schritte, die bei der Einrichtung eines eigenen Newsletters helfen können: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie klare Ziele und die Funktion für Ihren Newsletter, z. B. Kundenbindung, Informationsvermittlung oder Umsatzsteigerung. 
  • Qualifizierung: Alle Personen, die mit dem Werkzeug arbeiten, benötigen vor der Umsetzung im Betrieb eine Qualifizierung zum Einsatz und der Anwendung. 
  • Content-Planung: Entwickeln Sie eine Strategie für die Inhalte des Newsletters, die sowohl informativ als auch für Ihre Zielgruppe relevant ist. 
  • Werkzeugauswahl: Wählen Sie einen für Ihr Unternehmen passenden Newsletter-Anbieter und richten Sie die Lösung entsprechend Ihren Bedürfnissen ein. 
  • Datenmanagement: Verwalten Sie Ihre Empfängerdaten sorgfältig und sorgen Sie für eine einfache Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren und abzubestellen. 
  • Design und Inhalt: Gestalten Sie den Newsletter ansprechend und sorgen Sie für lesefreundliche, kurze und relevante Inhalte. 
  • Versand und Analyse: Legen Sie einen festen Rhythmus für den Versand fest, berücksichtigen Sie dabei den passenden Zeitpunkt (also antizyklisch zu anderen Informationsfluten) und analysieren Sie die Öffnungs- und Klickraten, um den Erfolg zu messen und Optimierungen vorzunehmen.

Mithilfe eines Produktkonfigurators können KundInnen ganz ohne Kenntnisse von Regeln, Konstruktion, Design etc. selbst ihr Produkt kreieren. Im Idealfall lassen sich die Kundenwünsche aus dem Konfigurator eins zu eins umsetzen. Der Bekannteste ist wohl der zur Konfiguration eines neuen Autos.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Einen Produktkonfigurator werden Menschen kennen, die sich in jüngster Vergangenheit ein neues Auto oder ein modernes Paar Turnschuhe zugelegt haben. Mithilfe eines Konfigurators können KundInnen sich ganz ohne Kenntnisse des Autobaus oder Sneakerdesigns ihr Wunschprodukt kreieren. Indem sie zum Beispiel Farbe, Material, Form oder Funktionen auswählen, machen sie das Produkt zu ihrem Produkt. 

Produktkonfiguratoren gibt es inzwischen auch für das Handwerk und sie werden etwa im SHK-, Glaser- oder im Dachdeckerhandwerk bereits mit Erfolg eingesetzt. Das ist möglich, weil in der Software alle möglichen Varianten von Produktdaten dafür sorgen, dass aus Zeichnungen, Angeboten, Stücklisten und CAD-Daten ein 3D-Modell eines Werkstücks erzeugt wird, für das KundInnen sich bequem zuhause am Bildschirm entscheiden können. 

Für Handwerksunternehmen bietet das den Vorteil, kundenindividuelle Produkte ohne großen kommunikativen Aufwand anbieten zu können und gleichzeitig den Bestellprozess zu vereinfachen. Kunden wiederum schätzen die Transparenz und die Möglichkeit, Produkte nach ihren Vorstellungen zu personalisieren. 

Ein Produktkonfigurator kann durch eine Softwareschnittstelle mit dem Content Management System (CMS) oder Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System) des eigenen Betriebs verbunden werden. So können Sie einfach und automatisiert zum Beispiel Kundendaten aktualisieren, verfügbare Lagerbestände abfragen oder Bilder und Dokumente hinterlegen und sparen Zeit für Büroarbeit, die das System übernehmen kann.

Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung

Um einen Produktkonfigurator zu entwickeln und effektiv zu nutzen, sind verschiedene Werkzeuge und Ressourcen erforderlich. Vor allem empfiehlt es sich, einen entsprechenden IT-Experten einzuschalten. Benötigt werden: 

  • Software-Lösung: Hier gibt es verschiedene Anbieter, die sich in Umfang, Bedienbarkeit und Preis unterscheiden. Einige Produktkonfiguratoren sind cloudbasiert und erfordern daher keine Installation. 
  • 3D-Modelle: Falls der Konfigurator visuelle Darstellungen der Produktvariationen anzeigen soll, werden 3D-Modelle der Produkte benötigt. 
  • Server: Insbesondere, wenn der Konfigurator auf der eigenen Website laufen soll, wird ein entsprechend leistungsfähiger Server benötigt, um alle Daten zu speichern und einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. 
  • Produktdatenmanagement (PDM): Ein System, um alle Produktdaten, die im Konfigurator verwendet werden, zu verwalten und aktuell zu halten.

Anwendungsbeispiele

Ein Produktkonfigurator kann im Handwerk überall dort Anwendungsmöglichkeiten finden, wo Werkstücke nach Kundenvorstellungen hergestellt werden. 

  • Glaser: Konfigurator für Duschen oder Haustüren. 
  • Dachdecker: Dach-Konfigurator, bei dem die Auswahl von Dachziegeln, Farbe und zusätzlichen Elementen wie Dachfenstern möglich ist. 
  • Ofen- und Luftheizungsbauer: Erstellung von maßgeschneiderten Kaminen, bei denen Details wie Material, Design und Größe konfigurierbar sind und der schon virtuell im Wohnzimmer platziert werden kann. 
  • Straßenbauer: Konfiguration von Pflastersteinen, Bordsteinen und weiteren Materialien in Bezug auf Material, Farbe und Menge. 
  • Stuckateure: Auswahl von Designs und Materialien für Wandverzierungen und Stuckarbeiten. 
  • Steinmetz und Steinbildhauer: Individualisierung von Grabsteinen inklusive Material, Gravuren und Designs. 
  • Maler und Lackierer: virtuelles Ausprobieren verschiedener Farbkombinationen an Gebäuden oder Räumen. 
  • Metallbauer: Gestaltung von individuellen Metallkonstruktionen, etwa Geländern oder Toren. 
  • Gerüstbauer: Konfigurator für Gerüstsysteme, bei dem Höhe, Breite und Zusatzelemente angepasst werden können. 
  • Zweiradmechaniker: Konfigurator für individuelle Fahrräder und E-Bikes.

Strategie zur Umsetzung

Hier sind einige Schritte, die bei der Implementierung helfen können: 

  • Bedarfsanalyse: Zunächst sollten Sie ermitteln, welche Anforderungen der Produktkonfigurator erfüllen muss. Welche Produkte wollen Sie anbieten? Welche Varianten gibt es? Welche Schnittstellen an die vorhandenen Systeme sind notwendig? Welche Daten sollen exportiert werden und zur Weiterverarbeitung genutzt werden können? Der Konfigurator sollte nahtlos in Ihren Bestell- und Produktionsprozess integriert sein, um manuelle Übertragungsfehler zu vermeiden und die Effizienz zu steigern. 
  • Auswahl des Tools: Basierend auf Ihren Anforderungen wählen Sie ein passendes Tool aus. Hierbei sollten Sie nicht nur auf die Funktionalitäten und Usability für Sie und die Kundschaft, sondern auch auf den Kundensupport des Anbieters achten. 
  • Einrichtung und Anpassung: Nun gilt es, den Produktkonfigurator mit allen notwendigen Daten zu füttern und an das Design Ihrer Website anzupassen. Hierbei sollten Sie insbesondere auf eine benutzerfreundliche Gestaltung achten. 
  • Testphase: Bevor Sie den Konfigurator live schalten, sollten Sie diesen intensiv testen und auch Testkunden durch den Prozess gehen lassen, um mögliche Fehlerquellen und Usability-Probleme zu identifizieren. 
  • Marketing: Nachdem der Konfigurator live ist, sollten Sie diesen aktiv in Ihrem Marketing bewerben. 
  • Kontinuierliche Optimierung: Sammeln Sie Feedback von Ihren Kunden und beobachten Sie das Nutzungsverhalten, um den Konfigurator kontinuierlich zu verbessern und an die Kundenbedürfnisse anzupassen.

Wie können Sie einen Online-Shop für Ihr Handwerk nutzen? Gerade für kleinere Betriebe, die versandfertige Produkte herstellen, kann sich ein Online-Shop lohnen. Von der Metzgerei bis zur Tischlerei: Mit einem Online-Shop ist es möglich, einen Teil der Aufträge komplett automatisiert auf digitalem Weg abzuwickeln.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Ein Online-Shop ist eine digitale Plattform, auf der Produkte oder Dienstleistungen zum Verkauf angeboten werden. Kunden können die Angebote online durchsehen, in den virtuellen Warenkorb legen und elektronisch bezahlen. Dabei können regionale Handwerksbetriebe ihre Erzeugnisse oder Dienstleistungen einem breiteren Publikum vorstellen und den Kunden die Möglichkeit bieten, unabhängig von Öffnungszeiten und geografischer Lage Einkäufe zu tätigen. 

In der digital vernetzten Welt eröffnen Online-Shops auch für Handwerksbetriebe neue Horizonte und Marktchancen. Insbesondere für kleinere Betriebe, die versandfertige Produkte herstellen, kann ein eigener Online-Shop eine effiziente und rentable Ergänzung zum klassischen Geschäftsbetrieb darstellen. Egal ob für eine Metzgerei, die ihre Spezialitäten überregional anbieten möchte, oder eine Tischlerei, die maßgefertigte Möbelstücke vertreibt: Ein Online-Shop ermöglicht es, einige Aufträge vollautomatisiert und digital abzuwickeln, was sowohl den Vertriebsprozess erleichtert als auch die Reichweite des Unternehmens vergrößert. 

Standardprodukte werden entweder zur Abholung vor Ort oder zur Zustellung direkt an den Kunden angeboten. Dies erweitert Ihre Kundenbasis und ermöglicht ein bequemes Einkaufserlebnis. 

Aber auch individuellere Kundenwünsche lassen sich digital abbilden: Durch die Integration eines Konfigurators in den Online-Shop können Kunden ihre Wünsche bezüglich Maße, Materialien oder Farben selbst zusammenstellen und direkt anfragen. Dies ermöglicht eine schnelle und klare Kommunikation der Kundenwünsche und kann als solide Basis für individuelle Aufträge dienen. 

Mit der Etablierung eines Online-Shops wird somit ein weitreichender Zugang zu neuen und bestehenden Kunden geschaffen, der die traditionelle Handwerkskunst mit den modernen Möglichkeiten des digitalen Marktplatzes verbindet. Dadurch wird Ihr Handwerk nicht nur lokal, sondern auch überregional oder sogar international sichtbar.

Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Zum Aufbau eines Online-Shops werden verschiedene Werkzeuge benötigt, darunter eine Website mit E-Commerce-Funktionalität, ein sicheres Zahlungssystem, eine Kundenmanagement-Datenbank und oftmals auch eine Lösung zur Lagerhaltung. Hierzu gibt es verschiedene Plattformen, die auch ohne tiefe IT-Kenntnisse nutzbar sind.

Anwendungsbeispiele

  • Standardprodukte werden von Kunden online bestellt und die Ware abgeholt oder zugestellt, z. B. Brötchen und Brot vom Bäcker. 
  • Individuelle Produkte können mit einem Konfigurator zusammengestellt und als Auftrag angefragt werden, z. B. angepasste Möbelstücke oder Spiegel. Vieles ist hier denkbar, solange die Produkte standardisiert hergestellt werden können.

Strategie zur Umsetzung

Hier sind einige Schritte zur Einrichtung eines Online-Shops: 

  • Produktanalyse: Analysieren Sie, welche Produkte oder Dienstleistungen Sie online anbieten können und möchten. 
  • Bedarfsanalyse: Ermitteln Sie den Bedarf Ihrer Zielkundschaft. 
  • Auswahl des passenden Systems: Legen Sie die notwendigen Anforderungen für das System fest und wählen Sie basierend auf diesen Anforderungen und technischen Fähigkeiten ein passendes Shop-System aus. Beachten Sie hierbei auch die Zahlungsoptionen, den Versand und wie der Kundenservice abgewickelt werden soll. 
  • Qualifizierung: Alle Personen, die mit dem Werkzeug arbeiten sollen, benötigen vor der Umsetzung im Betrieb eine Qualifizierung zum Einsatz und der Anwendung. 
  • Produktaufnahme: Erstellen Sie für Ihre Produkte detaillierte Beschreibungen und fertigen Sie qualitativ hochwertige Bilder an, die in den Shop implementiert werden können. 
  • Evaluation und Anpassung: Bewerten Sie regelmäßig die Performance Ihres Online-Shops und nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor.

Mithilfe von Tools zur Online-Terminbuchung können Sie Ihre Terminvergabe automatisieren. Termine können z. B. über Ihre Website oder die sozialen Medien gebucht werden. Sie können für die verschiedenen Aufgaben passende Zeitfenster vorgeben, sodass eine passgenaue Buchung erfolgen kann.

Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb

Die Online-Terminbuchung ermöglicht es Handwerksunternehmen, ihre Dienstleistungen effizienter zu planen und Kunden die Flexibilität zu bieten, Termine nach ihrem eigenen Zeitplan zu buchen. Diese digitale Lösung schafft eine Brücke zwischen Kunden und Dienstleistern, indem sie einen nahtlosen und benutzerfreundlichen Buchungsprozess bietet. 

Über eine Online-Plattform oder eine App können Kunden verfügbare Zeitslots einsehen, einen passenden Termin auswählen und diesen direkt buchen. Dies minimiert den organisatorischen Aufwand für das Unternehmen und verbessert das Kundenerlebnis durch eine bequeme und unkomplizierte Terminvereinbarung. 

Optimalerweise verfügen Online-Terminbuchungstools über ein Erinnerungssystem. Mit diesem wird die Kundschaft automatisiert zum Beispiel per E-Mail oder SMS an den Termin erinnert. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass eine Anbindung an das vorhandene CRM-System möglich ist, damit die Kundeninformationen einfach zu verwalten sind und der Kundenservice optimiert werden kann.

Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung

Verschiedene Tools ermöglichen die Implementierung von Online-Terminbuchungssystemen in Ihrem Handwerksbetrieb. Auch hier sollte ein IT-Experte zu Rate gezogen werden. 

  • Online-Buchungsplattformen: Es gibt verschiedene Anbieter, die Online-Buchungssysteme zur Verfügung stellen, die leicht in Ihre Website integriert werden können. 
  • Website: Ihre Unternehmenswebsite kann als Basis für das Buchungssystem dienen und Kunden direkt darauf zugreifen lassen. 
  • Mobile App: Einige Handwerksbetriebe könnten eine eigene App entwickeln oder nutzen, um Kunden zusätzlichen Komfort bei der Terminbuchung über mobile Geräte zu bieten.

Anwendungsbeispiele

Durch die Implementierung eines Online-Terminbuchungssystems können Handwerksunternehmen ihre Abläufe optimieren, den Kundenservice verbessern und eine modernisierte Kundenerfahrung bieten. 

  • Klempner: Vereinbarung von Terminen für Notfallreparaturen 
  • Installateur und Heizungsbauer: Buchung von Terminen für die Installation oder Wartung von Heizsystemen 
  • Augenoptiker: Online-Terminvereinbarung für Sehtests 
  • Friseur: Online-Buchung von Haarschnitt- oder Styling-Terminen

Strategie zur Umsetzung

Hier sind einige Schritte, die Sie berücksichtigen sollten, um ein Online-Terminbuchungssystem in Ihrem Handwerksbetrieb zu implementieren: 

  • Bedarfsanalyse: Ermitteln Sie den Bedarf und die Anforderungen Ihres Unternehmens sowie Ihrer Kunden an ein Online-Buchungssystem. 
  • Tool-Auswahl: Wählen Sie ein Buchungssystem, das Ihren Anforderungen entspricht und gut mit anderen in Ihrem Unternehmen genutzten Tools kompatibel ist. 
  • Qualifizierung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Team mit dem System vertraut ist und effizient damit arbeiten kann. 
  • Integration: Binden Sie das Buchungssystem in Ihre Website und/oder App ein und sorgen Sie für eine intuitive Benutzerführung. 
  • Testphase: Führen Sie eine Testphase durch und sammeln Sie Feedback von Kundschaft und Mitarbeitenden, um mögliche Verbesserungen zu identifizieren. 
  • Kommunikation: Informieren Sie Ihre Kunden über das neue Buchungssystem und erklären Sie die Vorteile und die Nutzung. 
  • Optimierung: Nutzen Sie gesammelte Daten und Feedback zur stetigen Verbesserung des Systems und des Kundenerlebnisses. 
  • Support: Bieten Sie Unterstützung und klare Anleitungen für Kunden, die das Buchungssystem nutzen, und stellen Sie sicher, dass ihre Anfragen und Bedenken zeitnah adressiert werden.

Smartphones im Geschäftsalltag 

Arbeitsauftrag einsehen, per Foto Fragen klären, Material nachordern, Arbeitszeiterfassung per App statt Stundenzettel: Viele Betriebe nutzen inzwischen die Vorteile von Smartphones oder Tablets für ihre Auftragsabwicklung. Diese vereinfachte Kommunikation birgt jedoch auch das Risiko, die notwendige Sorgfalt zu vernachlässigen, weshalb Betriebe einige wichtige Aspekte berücksichtigen sollten. Je nach Ergebnis der betrieblichen Risikoanalyse gehören dazu der Schutz der betrieblichen Daten, die Wahl des am besten geeigneten Messenger-Dienstes, der sensible Umgang mit Kundendaten, die Datenschutzrechte der Beschäftigten und die Smartphone-Nutzung der Auszubildenden. Diese Information soll einige Hinweise geben, wie Sie als Unternehmer und Unternehmerin Risiken bei der Nutzung von mobilen Endgeräten im Geschäftsalltag reduzieren können. 

Messenger-Dienste

WhatsApp ist weit verbreitet. Die Nutzung im beruflichen Alltag ist jedoch als überaus kritisch anzusehen. Die unkontrollierbare Weitergabe insbesondere von Kontaktdaten wird aktuell intensiv diskutiert, da aus datenschutzrechtlichen Gründen WhatsApp-Nutzer alle ihre Kontakte um eine Einverständniserklärung bitten müssten. Ohne die Freigabe der Kontaktdaten funktioniert WhatsApp jedoch nicht bzw. kann ohne diese Option nicht installiert werden. Bei der Verletzung von Datenschutzvorgaben, wie der informationellen Selbstbestimmung, können Abmahnkosten auf Ihren Betrieb zukommen. Vor Kurzem hat das Amtsgericht Bad Hersfeld über die Nutzung von WhatsApp geurteilt: 

„Wer die andauernde Datenweitergabe zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, kann […] von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt werden.” 

Aktuell befindet sich ein „WhatsApp for Business“ in der Entwicklung und wird bereits getestet. Ein  verlässliches Datum steht noch nicht fest. Beim Einsatz betrieblicher Smartphones können Sie selbst den Messenger-Dienst bestimmen und dafür sorgen, dass die gleiche Messenger-App auf allen mobilen Geräten installiert ist. Es gibt inzwischen viele alternative Messenger-Dienste wie z. B. Signal, Threema (kostenpflichtig), Telegram, Wire-Messenger, Slack, Hip-Chat  und viele mehr. 

Bei der Auswahl sollten Sie sich folgende Fragen stellen: 

  • Gilt der europäische Datenschutz? (Steht der Plattform-Server in Europa oder in den USA?)  
  • Ist die gesamte Kommunikation Ende-zu-Ende-verschlüsselt? 
  • Wird die App von Ihren betrieblichen Smartphones unterstützt? 
  • Können auch Tablets genutzt werden oder ist Mobilfunk notwendig? 
  • Sind andere Web-Dienste integrierbar? 

Die Auswahl einer Alternative zu WhatsApp entbindet jedoch nicht von der Verpflichtung, sich mit der Vereinbarkeit von Datenschutzbestimmungen und dem Verhalten des Messengers intensiv zu befassen. 

IT-Sicherheit bei mobilen Geräten

Viele Handwerksbetriebe sind sich sicher, dass sie uninteressant für Hackerangriffe sind. Die Gefahr für Ihre IT erwächst jedoch nicht aus individuellen Angriffen auf Ihr Unternehmen, sondern aus anonymen Massenangriffen mit Würmern oder Trojanern. Auch die Datensammlung durch Apps oder der Verlust der mobilen Endgeräte berühren die Themenbreite der IT-Sicherheit. 

Folgende Grundsätze sollten Sie daher unbedingt beachten: 

  • Keine privaten Smartphones im betrieblichen Einsatz, wenn Sie keinen Einfluss auf die Nutzung nehmen können. 
  • Achten Sie auf die Aktualität des Betriebssystems und der Apps. 
  • Richten Sie eine sichere Geräte- und Displaysperre ein. 
  • Verschlüsseln Sie das Gerät inklusive Zusatzspeicherkarte. 
  • Installieren Sie möglichst wenige Apps, um Datensammlung zu reduzieren. 
  • Nehmen Sie regelmäßige Backups vor. 
  • Sorgen Sie für einen Notfallplan bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones. 

Diese Tipps gelten generell für alle mobilen Endgeräte. Die Frage, ob Android oder z. B. iOS (Apple) sicherer ist, kann dahingehend beantwortet werden, dass bei iOS alle Daten grundsätzlich verschlüsselt sind, wogegen bei Android entsprechende Programme installiert werden müssen (Achtung: Bei der nachträglichen Installation können unverschlüsselte Daten verloren gehen!). Hinsichtlich Viren und anderer Schadprogramme sind für Android unterschiedliche Lösungen am Markt verfügbar.  Für iOS hingegen gibt es keine Anwendung! 

Empfehlung zum Datenschutz

Es ist anzuraten, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Datenschutzerklärung unterschreiben, in der geregelt ist, wie mit Kundendaten umzugehen ist. Diesbezüglich lassen sich zahlreiche kostenfreie Muster im Internet finden, die an die jeweiligen Bedürfnisse anpasst werden können. Auch die Beschäftigten selbst haben ein Anrecht auf informationelle Selbstbestimmung, wonach jeder selbst über die Weitergabe und Verwendung persönlicher Daten bestimmt. Das sollte in der Datenschutzerklärung ebenfalls kommuniziert werden. 

Smartphones in der Ausbildung

Insbesondere Auszubildende pflegen im Umgang mit mobilen Endgeräten eine gewisse Selbstverständlichkeit. Dennoch gelten auch hier die gleichen Regelungen. In der Ausbildung bestehen diesbezüglich zusätzliche Risiken durch diese „Digital Natives“: 

In einem Fall fertigte ein Auszubildender während einer Zwischenprüfung ein Foto von seiner praktischen Arbeit an und stellte es ins Netz. Solche Situationen können beispielsweise bei einer Gesellenprüfung dazu führen, dass eine Prüfung mit einer neuen Aufgabe wiederholt werden muss. Eine digital erstellte Dokumentation zu einer handwerklichen Leistung, die bei einem Kunden vor Ort erbracht wurde, darf ebenfalls nicht ohne die ausdrückliche (am besten schriftliche) Genehmigung des Kunden in digitalen Medien zugänglich oder sogar sichtbar werden. 

Daher gilt im Hinblick auf Auszubildende folgende Empfehlung: 

  • Sensibilisieren Sie Ihre Auszubildenden für den Umgang mit Kundendaten. 
  • Wer kann durch die Art und Form der Information betroffen sein? 
  • Haben die Betroffenen der Veröffentlichung im Netz zugestimmt? 
  • Download: 

 

 

Viele HandwerkerInnen nutzen Facebook, Instagram, X, XING, LinkedIn & Co. inzwischen als Marketing-, Geschäfts- und Kommunikationsplattformen. So können sie nicht nur neue Kundschaft und Mitarbeitende auf sich aufmerksam machen, sondern auch mit BestandskundInnen im Austausch bleiben. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

Im digitalen Zeitalter erweisen sich soziale Medien als wirkungsvolle Plattformen, um die Sichtbarkeit und Reichweite Ihres Handwerksbetriebs signifikant zu erhöhen. Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, X und LinkedIn bieten nicht nur die Möglichkeit, Ihr Unternehmen und Ihr Handwerk einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern sie fungieren auch als dynamische Marketing-, Geschäfts- und Kommunikationskanäle. 

Soziale Medien können dabei helfen, Ihre handwerklichen Leistungen und Projekte gezielt und ästhetisch ansprechend darzustellen. Zeigen Sie Ihre neuesten Produkte und Projekte, erzählen Sie die Geschichten dahinter und präsentieren Sie Ihre angebotenen Leistungen auf eine Art und Weise, die die Aufmerksamkeit potenzieller Kundschaft oder Mitarbeitenden erregt und diese langfristig bindet. Teilen Sie Einblicke in Ihren Arbeitsalltag und zeigen Sie das Gesicht hinter dem Handwerk, um eine persönliche Verbindung mit Ihrer Zielgruppe herzustellen. 

Außerdem bieten soziale Medien eine effektive Plattform für die Personalsuche. Indem Sie Stellenausschreibungen dort veröffentlichen, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält, erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Zugleich vermitteln Sie einen zeitgemäßen und attraktiven Eindruck Ihres Unternehmens. 

Kundenbewertungen, Kommentare und direktes Feedback ermöglichen einen stetigen Austausch und bieten wertvolle Einblicke in die Wünsche der Kundschaft und deren Bedürfnisse. 

Darüber hinaus können Sie durch gezielte Werbekampagnen auf diesen Plattformen spezifische Zielgruppen ansprechen und so Ihre Produkte und Dienstleistungen genau dort platzieren, wo sie von Interessenten gesehen werden. Dabei ermöglichen Ihnen integrierte Analysetools, den Erfolg Ihrer Aktivitäten präzise zu messen und Ihre Strategie fortlaufend anzupassen. 

Die sinnvolle und authentische Nutzung sozialer Medien eröffnet also vielseitige Möglichkeiten, um Ihr Handwerk nach außen zu präsentieren, sich mit Kundschaft, potenziellen Mitarbeitenden und weiteren InteressentInnen zu vernetzen und so nicht nur Ihren Kundenstamm, sondern auch Ihr Team erfolgreich zu erweitern. 

Wichtig ist bei all diesen Tool, authentische Einblicke zu zeigen. Es muss nicht immer das perfekte Foto oder Video aufgenommen werden. Wichtig ist, dass auf authentische Weise der Betriebsalltag dargestellt oder die Produkte präsentiert werden. Nutzen Sie diese digitalen Werkzeuge, um die Tradition Ihres Handwerks in die moderne, digitale Welt zu übertragen und so Ihr Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.

Werkzeuge und Zubehör

Die Werkzeuge, die im Bereich der sozialen Medien genutzt werden, variieren je nach Plattform und Unternehmenszielen. Einige grundlegende Werkzeuge umfassen: 

  • Content-Creation-Tools: für die Erstellung von Bildern, Videos und Textinhalten 
  • Planungs-Tools: zur Planung und Automatisierung von Posts 
  • Analyse-Tools: zur Auswertung der Performance von Posts und Kampagnen 
  • Kommunikationstools: zur Verwaltung von Nachrichten und Kundeninteraktionen

Anwendungsbeispiele

Bei den Inhalten auf den sozialen Netzwerken sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist allerdings, dass sie auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sind. Folgende Ideen können als Inspiration dienen: 

  • Stellen Sie Ihre neuesten Produkte, Projekte und angebotenen Leistungen vor. 
  • Neue Mitarbeitende werden mit Foto, Name und kurzer Beschreibung auf Instagram und Facebook vorgestellt.
  • Regelmäßige Baustellenrundgänge werden als Reel bei Instagram veröffentlicht. 
  • Ein Video der letzten Weihnachtsfeier wird auf TikTok veröffentlicht. 
  • Kurze Interviews der Mitarbeitenden, wieso sie gerne im Betrieb arbeiten 
  • Eine Stellenanzeige wird auf Instagram und Facebook der relevanten Zielgruppe ausgespielt. 
  • Auf LinkedIn werden offene Stellenanzeigen geteilt. 
  • Vorher/Nachher-Bilder einer Badezimmerrenovierung 
  • Bewertungen von Kunden mit Foto werden auf Instagram veröffentlicht 
  • Einblicke in den beruflichen Alltag, indem die Arbeit mittels Kamera und Stativ mitgefilmt und für Instagram oder TikTok im Zeitraffer abgespielt wird 
  • Top 3 der Baustellensprüche als Reel auf Instagram veröffentlichen

Strategie zur Implementierung

Die Implementierung sozialer Medien in einem Handwerksbetrieb erfordert eine klare Strategie, um die Vorteile optimal zu nutzen. Hier sind die Schritte zur Einführung: 

  • Bedarfsanalyse: Legen Sie fest, was Sie mit Ihrer Präsenz in den sozialen Medien erreichen möchten (z. B. Markenbekanntheit, Kundengewinnung, Mitarbeitende finden etc.). 
  • Qualifizierung: Alle Personen, die mit dem Werkzeug arbeiten sollen, benötigen vor der Umsetzung im Betrieb eine Qualifizierung zum Einsatz und der Anwendung. 
  • Zielgruppenanalyse: Bestimmen Sie, welche Zielgruppen Sie ansprechen möchten, und finden Sie heraus, auf welchen Plattformen diese aktiv sind. 
  • Inhaltserstellung und Kontinuität: Entwickeln Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe ansprechen und einen Mehrwert bieten, sowie eine Planung zur Streuung der Inhalte, d. h., planen Sie regelmäßige Posts und bleiben Sie konstant in Ihrer Kommunikation. 
  • Interaktion: Reagieren Sie innerhalb von 24 Stunden auf Kommentare, Nachrichten und teilen Sie auch Inhalte anderer Nutzer. 
  • Analyse und Anpassung: Überwachen Sie Ihre Aktivitäten und passen Sie Ihre Strategie anhand der erhaltenen Daten und Auswertungen an.

Die meisten Menschen gehen heute im Internet auf Handwerkersuche. Damit Sie bzw. Ihr Internetauftritt von Suchmaschinen überhaupt oder noch besser gefunden wird, gibt es ein paar technische und inhaltliche Dinge zu beachten. Es handelt sich also um eine Optimierung für Suchmaschinen. Man unterscheidet SEO und SEA. 

1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb 

In der digitalisierten Welt von heute nutzt fast jeder das Internet, um Produkte oder Dienstleistungen wie die von Handwerksbetrieben zu finden. Daher ist ein effektives Suchmaschinenmarketing, engl. Search Engine Marketing (SEM), unentbehrlich, um Ihr Unternehmen sichtbar zu machen und neue Kundschaft oder Mitarbeitende zu gewinnen. 

SEM umfasst sowohl die Suchmaschinenoptimierung, engl. Search Engine Optimization (SEO), als auch die Suchmaschinenwerbung, engl. Search Engine Advertising (SEA) – zwei konkrete Strategien, die bewirken, dass Ihr Online-Auftritt bei den gängigen Suchmaschinen leichter gefunden wird und Sie Ihre Zielgruppe erreichen und effektiver ansprechen können. 

SEO – Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization): Beim SEO geht es um die technische und inhaltliche Gestaltung der Internetseite, sodass die Webseite von Suchmaschinen positiv bewertet und in Suchergebnissen höher gelistet wird. Einige Faktoren, die zu einem besseren Ranking beitragen, sind: geringe Ladezeiten der Webseite; übersichtliche Designstruktur, die sich automatisch an das jeweilige Endgerät anpasst; verständliche und relevante Inhalte sowie die regelmäßige Aktualisierung von Sicherheitsstandards. Hierbei wird auch auf die Verwendung relevanter Keywords, also der Begriffe, nach denen Ihre Zielgruppen suchen, Wert gelegt. 

SEA – Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising): Dieser Bereich zielt, wie der Name schon sagt, auf die Werbung in den Suchmaschinen ab. Es geht um die bezahlten Anzeigen in den Suchergebnissen, die durch den Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet und in der Regel oberhalb der Ergebnisse platziert sind. Mit SEA definieren Sie im Vorhinein bestimmte Suchbegriffe, bei denen Ihre Webseite für genau diese Suchbegriffe dann im Anzeige-Bereich der Suchmaschinen erscheint. 

Beide Strategien, SEO und SEA, haben ihre Vorzüge. Während SEO eine längerfristige Strategie ist und nachhaltige Ergebnisse liefert, bietet SEA die Möglichkeit, kurzfristig Sichtbarkeit für spezielle Aktionen oder Dienstleistungen zu erzeugen. Wichtig ist immer eine durchdachte Keyword-Strategie, die sich an den Bedürfnissen Ihrer zukünftigen Kundschaft oder potenziellen Mitarbeitenden orientiert.

2. Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung

Zum effektiven Einsatz des Suchmaschinenmarketings stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. 

Eines der Hauptwerkzeuge ist ein Online-Werbeprogramm wie z. B. Google Ads. Mit Google Ads können Sie Anzeigen erstellen, die über Google Search, Google Display und YouTube präsentiert werden, je nachdem, wo Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen. 

Ein weiteres Werkzeug ist ein Keyword-Planer, mit dem Sie herausfinden können, welche Keywords für Ihren Betrieb am relevantesten sind. 

Außerdem benötigen Sie Analyse-Tools, um den Erfolg Ihrer Kampagnen zu messen und zu verstehen, wie NutzerInnen mit Ihrer Website interagieren. Hier ist Google Analytics ein weit verbreitetes Beispiel, das eine umfassende Übersicht über Website-Aktivitäten bietet und dabei hilft, Ihre SEM-Strategie zu verfeinern.

3. Anwendungsbeispiele

Denkbar sind folgende Beispiele in den unterschiedlichen Gewerken: 

  • Maurer und Betonbauer: Anzeigen für den Bau von individuellen Grillplätzen im Garten, um Familien im Sommer anzusprechen. 
  • Ofen- und Luftheizungsbauer: Bewerbung von energieeffizienten Heizsystemen kurz vor dem Winter, um Hausbesitzer zu erreichen. 
  • Zimmerer: Anzeigen für Dachausbauten mit dem Fokus auf zusätzlichen Wohnraum, um Familien mit Platzbedarf zu erreichen. 
  • Dachdecker: Schaltung von Anzeigen nach starken Stürmen, um Hilfe bei Notfallreparaturen anzubieten. 
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer: Anzeigen für umweltfreundliche Dämmstoffe, um umweltbewusste Bauherren anzusprechen. 
  • Maler und Lackierer: Bewerbung von schadstoffarmen Lackierungen und Anstrichen, um umweltbewusste Kunden zu gewinnen. 
  • Gerüstbauer: Anzeigen für sichere Gerüstbauarbeiten bei hohen Gebäuden, um größere Bauunternehmen anzusprechen.

4. Strategie zur Umsetzung

Die Implementierung von Suchmaschinenmarketing in einem Handwerksbetrieb kann in folgenden Schritten erfolgen: 

  • Bedarfsanalyse: Definieren Sie, welche Ziele Sie mit dem Suchmaschinenmarketing erreichen möchten. Möchten Sie die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern, neue Kundschaft oder Mitarbeitende gewinnen oder spezielle Dienstleistungen bewerben? 
  • Keyword-Recherche: Nutzen Sie Tools zum Planen Ihrer Keywords, um relevante Schlagwörter für das Produkt, die Dienstleistung oder Ihren Betrieb zu identifizieren. Denken Sie bei der Suche aus der Perspektive Ihrer Zielgruppe und verwenden Sie Begriffe, die von ihr genutzt wird. 
  • Budgetplanung: Legen Sie ein Budget fest, das Sie bereit sind für die Erreichung Ihrer Ziele auszugeben. Planen Sie dabei sowohl die notwendige Arbeitszeit von Ihnen oder den verantwortlichen Mitarbeitenden ein als auch das Budget, das Sie möglicherweise für eine Werbeagentur ausgeben. 
  • Anzeigenerstellung: Erstellen Sie ansprechende und relevante Anzeigen oder lassen Sie diese von der Agentur erstellen. Achten Sie darauf, klare Handlungsaufforderungen und relevante Informationen zu verwenden. An welcher Stelle die Anzeige erscheint, hängt von der Relevanz der Keywords sowie vom Cost-per-click, CPC (Kosten pro Klick), ab. Dies bedeutet, dass die Kosten nur dann anfallen, wenn die Anzeige auch geklickt wird. Das Verfahren lässt sich mit einer Auktion vergleichen, die im Hintergrund jeder Suchanfrage abläuft und bei der die Höhe des Gebots über die Platzierung der Anzeige entscheidet. Pauschal lässt sich sagen: Je gefragter das Keyword ist, desto mehr Budget sollten Sie einplanen. 
  • Landingpage-Optimierung: Stellen Sie sicher, dass die Seite, auf die Ihre Anzeigen verlinken, relevant ist und alle notwendigen Informationen enthält, um die gewünschte „Conversion“, d. h. die Handlung, die ein Websitebesucher ausführen soll (z. B. Anruf tätigen, Formular ausfüllen), zu fördern. Denken Sie auch an eine übersichtliche und nutzerfreundliche Darstellung der Inhalte. Ganz wichtig ist auch, dass Ihre Webseite für mobile Endgeräte optimiert ist. 
  • Monitoring und Anpassung: Überwachen Sie die Performance Ihrer Anzeigen und Ihrer Webseite kontinuierlich und nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor, um die Effektivität zu steigern. 

Die eigene Handwerkswebsite optimieren: 5 Tipps für mehr Kunden und eine größere lokale Sichtbarkeit 

Setze diese 5 Tipps auf deiner Handwerkswebsite um: 

  • Schaffe eine perfekte Struktur für deine User, damit sie sich auf den ersten Blick gut orientieren können. 
  • Verwende kluge Schlüsselwörter, um auch regional gefunden zu werden. 
  • Optimiere deine Website technisch. 
  • Zeige dein Unternehmen authentisch und 
  • baue Rezensionen und Bewertungen klug ein.

Wie du das alles schaffst, zeige ich dir in diesem Artikel. Ich gehe hier im Einzelnen auf jeden Punkt ein. Manches hört sich sehr simpel an und ja, das darf es auch sein. Prüfe deine Website im Anschluss, indem du dich in die Rolle deines Kunden versetzt. Sind dort alle Informationen, die du benötigst, zu finden? Wenn nein, dann besteht definitiv noch Handlungsbedarf.

Die perfekte Struktur auf der Handwerkswebsite schaffen

Die User, die auf deine Handwerkswebsite kommen, müssen zwei Dinge sofort erkennen: 

Erstens: Sie müssen auf den ersten Blick verstehen, welche und wo du deine Leistung anbietest. 

Zweitens: Sie müssen auf den zweiten Blick genau sehen, wie sie dich kontaktieren können. 

Überzeuge die User in Sekunden 

Wie kannst du das hinbekommen? Nutze immer den obersten Bereich deiner Website, der als erstes geladen wird (in der Fachsprache nennen wir es „above the fold“), um klar zu beschreiben, was du anbietest. 

Oft sehe ich auf Handwerkswebsites, dass die Startseite die User mit einem freundlichen „Herzlich willkommen” begrüßt. Du hast aber nur wenige Sekunden Zeit, die User von dir und deinen Leistungen zu überzeugen. Verschwende die ersten Sekunden nicht mit einer Begrüßungsfloskel, sondern beschreibe kurz und knackig, was du anbietest. 

Klare Inhalte und einfache Sprache 

Verwende auf der gesamten Website eine Sprache, die deine User verstehen. Nutze keine Fachsprache. Und denke dir keine kreativen Begriffe aus. Wir sind es alle gewohnt, unter dem Navigationspunkt „Kontakt“ ein Kontaktformular zu finden. Und unter dem Punkt „Team“ das Team. Es hört sich super simpel an und genauso simpel müssen wir das auch halten. Mach es deinen Usern immer so einfach wie möglich, sich zurechtzufinden. 

Die richtigen Inhalte auf der Handwerkswebsite 

Die richtigen Inhalte auf der Website sind die, die deine User sehen wollen. Mach es deinen Usern so einfach wie möglich, sich auf deiner Website zu informieren. 

Gib ihnen die Infos, wie sie mit dir in Kontakt treten können und vor allem auch wer der richtige Ansprechpartner ist. Beschreibe den Arbeitsablauf so, dass die User genau wissen, was auf sie zukommt. Kurz gesagt: Mach es ihnen so einfach wie möglich.

So wird deine Handwerkswebsite regional gefunden

Die meisten User suchen nach „Handwerk” oder „Leistung” + „Ort”. Deswegen ist das Wichtigste, dass die Überschriften deine Leistungen mit der Ortsangabe enthalten. 

Vertrau mir: Es sieht zwar merkwürdig aus, wenn du auf deiner Website regelmäßig „Maler München” oder „Tischler Hamburg“ schreibst, aber du machst es den Suchmaschinen damit deutlich einfacher, dich regional zuzuordnen. 

Google liebt seine eigenen Produkte 

Es ist kein Geheimnis, Google ist die meistgenutzte Suchmaschine in Deutschland. Mit einem Anteil von über 80 % kommst du nicht an einem Google-My-Business-Eintrag vorbei. Achte hierbei darauf, dass du alle Informationen zu Kontakt- und Öffnungszeiten immer aktuell hältst und auch in der Unternehmensbeschreibung alle wichtigen Leistungen nennst. 

Nutze hier auch die Rezensionen von Google My Business. Frage aktiv bei deinen Kunden und Kundinnen nach, dir eine Bewertung dazulassen. So machst du es Interessenten leicht, sich ein Bild von deinem Unternehmen und deinen Leistungen zu machen. 

Geheimtipp: Branchenbücher 

Oft wird das vernachlässigt, aber die Einträge in verschiedenen Online-Branchenbüchern helfen den Suchmaschinen, dein Unternehmen als „echt” einzustufen. Achte darauf, dass Adresse und Kontaktdaten überall identisch sind. Dann wirst du in deiner Region ausgespielt.

Die technische Seite deiner Handwerkswebsite

Um mehr Kunden und eine größere lokale Sichtbarkeit zu erreichen, ist es unumgänglich, die eigene Website so bauen zu lassen, dass sie auf allen Geräten perfekt dargestellt wird. Sie muss sich dynamisch an alle Endgeräte, egal ob kleiner Desktop, großer Desktop, Handy oder Tablet, anpassen können. In der Fachsprache nennt man das Responsive Webdesign. 

Schon seit März 2021 hat Google seine Richtlinien so umgestellt, dass nur noch die mobile Version einer Website darüber entscheidet, ob und wo die Website in der Google-Suche erscheint. 

Auch die Ladegeschwindigkeit deiner Handwerkswebsite ist wichtig. Wie oben schon beschrieben hat jede geklickte Webseite nur wenige Sekunden Zeit, von sich zu überzeugen. Halte also die Dateigröße auf deiner Website klein. 

Zeige deinen Handwerksbetrieb authentisch

Bei diesem Punkt darfst du ganz tief in deine Kommunikationsstrategie eintauchen. Um das eigene Unternehmen auf der Website authentisch zu präsentieren, muss dir klar sein, was deine Stärken und Unternehmenswerte sind. 

Nutze keine gekauften Bilder, sondern lass regelmäßig Bilder von deinem Team, deinen Baustellen und deiner Werkstatt machen. 

Um Bewerber zu überzeugen, ist ein Image- oder Recruitingfilm deines Handwerksunternehmens die ideale Möglichkeit, dich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Referenzen perfekt auf der Handwerkswebsite einbinden

Menschen lieben es, im Internet Bewertungen anderer Menschen zu lesen. Daher ist es absolut sinnvoll, Referenzen auf deiner Handwerkswebsite einzubauen. 

Es gibt folgende Arten von Referenzen. 

Nennung von Kunden in Form ihrer Logos 

Du hast für namhafte Kunden und Unternehmen gearbeitet? Dann frage, ob du ihr Logo auf deiner Website als Referenz verwenden darfst. 

Kundenzitate einbauen 

Um noch mehr Vertrauen zu schaffen, frage deine bestehenden Kunden nach einer schriftlichen Referenz. Hierzu kannst du zum Beispiel folgende Fragen stellen: 

  • Wie bist du auf mich aufmerksam geworden? 
  • Wie habe ich dir geholfen? 
  • Würdest du mich weiterempfehlen? 

Das sind kurze Fragen, deren Antworten sehr gut in einem Kundenzitat aufgehoben sind. 

Zeige deine Arbeit 

Zeige neben den Kundenmeinungen auch deine Arbeit. Vor allem im Handwerk kann man meist Arbeitsergebnisse optisch darstellen. Nutze das und zeige Vorher-Nachher-Bilder auf deiner Handwerkswebsite. 

Fazit 

Auf deiner Handwerkswebsite sollte sich alles nicht in erster Linie um dich und dein Unternehmen drehen, sondern um die Leute, die du ansprechen willst. Wenn es deine Kunden sind, dann mach es ihnen leicht, sich zu orientieren und die Infos zu bekommen, die sie brauchen, um mit dir zu arbeiten. Wenn du Bewerber suchst, dann zeige dein Unternehmen authentisch und ehrlich. 

Such dir aus meinen Tipps diejenigen heraus, die für dich wichtig sind, und fang noch heute an, deine Handwerkswebsite optimal zu nutzen. 

Über die Autorin dieses Artikels

Olga van Regteren ist Webdesignerin und setzt mit ihrer Agentur „Kreatives Webdesign“ Website-Projekte für Handwerksbetriebe um.