Intelligent vernetzte Geräte sorgen für mehr Sicherheit, Komfort, Automatisierung und Energieeffizienz und ermöglichen neue Geschäftsmodelle.
Klicken Sie auf ein Thema, um mehr über die Vorteile für Ihren Betrieb, konkrete Anwendungsbeispiele und die Schritte zur Umsetzung zu erfahren. Mehr Digitalisierungsthemen finden Sie in der Übersicht nach Themenbereichen.
Gerade neue Fahrzeuge haben einen GPS eingebaut, das nicht nur die Navigation erleichtert. Nutzen Sie es auch im Betrieb, denn Anwendungen zur Fahrzeugortung lassen sich per Schnittstelle mit anderer Softwarelösungen verbinden. Dies kann Ihnen helfen, Prozesse oder Finanzen zu optimieren.
Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
Die Fahrzeugortung nutzt GPS-Signale, um die genaue geografische Position eines Fahrzeugs zu bestimmen. Diese Informationen werden über Mobilfunknetze an einen zentralen Server übertragen. Der Betrieb kann die Fahrzeugbewegungen in Echtzeit verfolgen und über eine Softwareplattform auf relevante Daten zugreifen. Durch die Verwendung von GPS-Technologie können die Fahrzeuge in Echtzeit erfasst werden. Die Technologie bietet nicht nur einen Überblick über den aktuellen Standort jedes Fahrzeugs, sondern kann auch zu einer optimierten Einsatzplanung und zur Verbesserung des Kundenservices führen. Darüber hinaus dient sie der Diebstahlprävention. Zusammengefasst bietet die Technologie einem Handwerksbetrieb die Möglichkeit, seine Fahrzeugflotte effektiver einzusetzen.
Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung
Für die Umsetzung der Fahrzeugortung stehen verschiedene Lösungen und Anbieter zur Verfügung. Grundsätzlich sind erforderlich:
Anwendungsbeispiele
Die Integration von Fahrzeugortungstechnologien in Handwerksbetrieben eröffnet eine Vielzahl von Vorteilen und klaren Zielsetzungen, um den betrieblichen Ablauf zu optimieren. Die Hauptziele der Fahrzeugortung im Handwerksbetrieb sind:
Strategie zur Umsetzung
Hier sind einige Schritte, die bei der Implementierung helfen können:
Installieren Sie die notwendige Infrastruktur, sei es GPS-Tracker, RFID-Scanner oder Bluetooth-Gateways. Stellen Sie sicher, dass die Hardware gut integriert ist und eine zuverlässige Abdeckung im gesamten Betriebsbereich gewährleistet ist.
IoT-Lösungen helfen Handwerksbetrieben dabei, Zeit, Ressourcen und Kosten zu sparen, die Qualität der Handwerksarbeit zu verbessern und (neue) Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen. Mit IoT können beispielsweise Routineaufgaben automatisiert, der Verbleib von Objekten nachverfolgt und Prozesse optimiert und beschleunigt werden. IoT bietet aber auch die Chance, komplett neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Was ist IoT?
Im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) werden Gegenstände, die über Sensoren verfügen, mit dem Internet und untereinander vernetzt. Ziel ist es, Daten zu sammeln und daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
Eine IoT-Anwendung umfasst typischerweise drei Kernkomponenten:
1. Ein Sensor erfasst Messdaten. Dies können z. B. Temperatur, Gewicht, Abstand, Position, Gaskonzentration oder auch die Anzahl der Personen in einem Raum sein. Auch die Art der Erfassung kann sich stark unterscheiden. So kann z. B. die Temperatur der Luft, eines Gegenstandes in Entfernung – wie bei Wärmebildkameras – oder direkt am Objekt selbst gemessen werden.
2.Das Gerät, dessen Sensor die Daten sammelt, ist durch ein Netzwerk mit dem Internet verbunden. Die Sensordaten werden über das Internet z. B. in eine Cloud oder an einen lokalen Server geschickt. Die Übertragung erfolgt
drahtlos oder kabelgebunden. Drahtlose Übertragungen sind sowohl im Nahbereich als auch über größere Entfernung bis hin zu einigen Kilometern möglich.
Themenheft: Internet der Dinge (IoT) im Handwerk
Themenheft_Internet_der_Dinge_IoT_im_Handwerk.pdf
E-Learning-Kurs: Internet der Dinge (IoT) im Handwerk
E-Learning: https://mdh.bfe-elearning.de/data/c-il-mdzh/lm_data/lm_763/scormcontent/index.html#/
Video: https://www.youtube.com/watch?v=FHblPUNw1Uk
Anwendungsbeispiele im Handwerk
Es gibt viele interessante Anwendungsmöglichkeiten von IoT im Handwerk. Wir stellen einige der bekanntesten sowie neue vielversprechende Ansätze vor. Lassen Sie sich inspirieren.
Unter folgenden Links finden Sie außerdem Informationen zur Verwendung von IoT für bestimmte Aufgabenfelder:
Feuchtigkeitsmessung im Bau- und Ausbaugewerbe
Eine Wand oder der Estrich sind feucht und müssen trocknen, bevor die nächsten Arbeitsschritte erfolgen können. Regelmäßig zur Baustelle zu fahren, um die Feuchtigkeit zu messen, ist aufwändig. Mehrere Wochen zu warten, bis die Trocknung auf jeden Fall abgeschlossen ist, ist ineffizient. Die Lösung ist ein einfacher Feuchtigkeitssensor, der die Messung automatisch vornimmt und eine Mitteilung sendet, sobald ein definierter Feuchtigkeitswert unterschritten ist. Auf diese Weise entfallen unnötige Anfahrten und die Trocknungsgeräte sind exakt so lange wie nötig im Einsatz.
Die gespeicherten Daten geben darüber Aufschluss, wie schnell ein bestimmter Typ Wand oder Boden trocknet, was die zukünftige Planung und Geräteauslastung verbessert. Außerdem können Probleme beim Trocknungsvorgang erkannt werden, wenn z. B. nach einem Regenereignis Wasser nachläuft und dies in den Daten sichtbar wird.
Positionsbestimmung von Werkzeugen
Durch Sensoren zur Positionsbestimmung wird der genaue Aufenthaltsort wichtiger Werkzeuge nachverfolgt und auf einer Gebäudekarte auf dem Computer oder Smartphone dargestellt. Werkzeuge gehen so nicht mehr verloren und sind bei Bedarf immer verfügbar.
Mehr Informationen zum Thema: Suchzeiten mit Ortung reduzieren (digitalzentrum-sh.de)
Intelligente Betriebsmittelverwaltung
Sensoren überwachen die Lagerfüllmengen im Hauptlager oder in der Fahrzeugflotte, melden einen Mangel und bestellen falls gewünscht sogar automatisch nach. Unnötige Rückfahrten bei Kundeneinsätzen werden vermieden, da sichergestellt ist, dass sich alle benötigten Werkzeuge und Verbrauchsmittel im Fahrzeug befinden. Im Lager werden Suchzeiten minimiert und Bestellprozesse automatisiert.
Verstopfte Regenrinnen erkennen
Gewichtssensoren werden zusammen mit einem Messgerät für Niederschläge an Regenrinnen angebracht. Auf diese Weise werden Verstopfungen automatisch frühzeitig erkannt. Sowohl der Betrieb, der die Sensoren installiert hat, als auch der Besitzer das Hauses werden im Notfall automatisch informiert. Je nach Vertragsvereinbarung wird entweder der Kontakt zum Kunden hergestellt, um die weiteren Schritte zu besprechen, oder direkt ein Auftrag zur Reinigung der Regenrinne ausgelöst. So kann sich der Betrieb langfristig Folgeaufträge sichern und sein After-Sales-Geschäft ausbauen.
Wasserschäden in Flachdächern automatisch erkennen
Die Hauptursache für Schäden an Flachdächern ist eine fehlerhafte Abdichtung. Der Undichtigkeit zwischen zwei Materialien folgt ein Wassereintritt. Ein Wasserschaden in einer Flachdachkonstruktion wird meist viel zu spät erkannt. So müssen Dachflächen oft flächendeckend ausgetauscht werden. Feuchtigkeitssensoren helfen dabei, Wasserschäden frühzeitig zu erkennen und die notwendigen Reparaturen auf ein Minimum zu begrenzen.
Die Technik ist mittlerweise vielfältig erprobt, ausgereift und im Einsatz. Einen Überblick bietet unsere Broschüre „Feuchtigkeitssensoren im Flachdach – Gamechanger für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit“:
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Dachdeckerei bietet mit ihrem Service Bygg.ai innovative Sensorlösungen zur automatisierten Dichtigkeitsprüfung und -überwachung der Gebäudehülle, z. B. für Dachaufbau, Fassade, Terrasse, und Keller:
Video: https://www.youtube.com/watch?v=eIiisjd91Sc
Arbeitsprozesse effizienter gestalten: Hopfen, Malz und digitale Technik
Winzige RFID-Chips ermöglichen es, Gegenstände automatisch und ohne Berührung zu identifizieren und lokalisieren. Entsprechend stattet diese Brauerei jedes Bierfass mit einem RFID-Transponder aus, auf dem unter anderem die Biersorte, die Tranche, das Mindesthaltbarkeitsdatum und das Wartungsintervall gespeichert sind.
Beim Verkauf der Bierfässer werden diese mittels Transponder und Handheld (mobiler Handgerätescanner) digital erfasst, dem Kunden zugeordnet und in einem Verwaltungsprogramm hinterlegt. Spezielle Antennen an den Lagertoren registrieren zudem das Verlassen bzw. die Rückkehr der Fässer und melden dies dem Lagerprogramm, das über eine Schnittstelle mit der Kundendatenbank verknüpft ist. KundInnen, die ihr Fass nach drei Wochen nicht zurückgebracht haben, bekommen automatisch eine E-Mail, in der sie um die Rückgabe gebeten werden.
Der Intelligente Tisch: IoT im Tischlerhandwerk – Interview Julia Kasper von Holzgespür
Erfolgsgeschichte: Der intelligente Tisch: IoT im Tischlerhandwerk
Podcast-Folge: DigiCast | FOLGE 8: Digitalisierung im Tischlereibetrieb – Interview mit Julia Kasper von Holzgespür
Potential für neue Geschäftsmodelle
Aus allen diesen Beispielen können Betriebe auch neue Geschäftsmodelle entwickeln. Feuchtigkeitssensoren können z. B. für Neubauten oder bei Verdachtsfällen vermietet werden. Wird Feuchtigkeit festgestellt, erfolgt eine automatische Auftragsübermittlung und der Schaden kann rasch behoben werden. Eine Win-Win-Situation für Kunden und Handwerksbetriebe.
Wie starte ich mit IoT in meinem Betrieb?
Wenn Sie IoT-Anwendungen in Ihrem Betrieb einsetzen wollen, haben Sie im Wesentlichen drei Möglichkeiten, die im Folgenden vorgestellt werden. Wenn Sie Fragen haben, vereinbaren Sie gerne eine kostenlose Online-Sprechstunde beim Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk. Gemeinsam sehen wir uns an, welche IoT-Anwendungen sich für Ihr Gewerk bzw. Ihren Betrieb lohnen.
Existierende IoT-Produkte nutzen
Für einige Problemstellungen existieren bereits fertige Produkte, die sofort einsatzbereit sind. Informationen zu den verschiedenen Systemen finden Sie im Internet und auf den Seiten der Hersteller.
Dienstleister engagieren
IoT-Dienstleister sind darauf spezialisiert, maßgeschneiderte IoT-Systeme für Ihren Betrieb zu konzipieren. Im ersten Schritt besprechen Sie gemeinsam mit dem Dienstleister Ihren jeweiligen Anwendungsfall und die damit verbundenen Herausforderungen. Anschließend wird in einem schrittweisen Prozess die Lösung entwickelt.
IoT im Eigenbau
Mithilfe einfacher Tutorials und sogenannter Einplatinencomputer ist es möglich, Lösungen komplett eigenständig zu erarbeiten. Dies kann sinnvoll sein, wenn der Mehrwert für das eigene Unternehmen groß ist und die passende Lösung noch nicht auf dem Markt existiert oder die Wünsche nicht vollständig abdeckt. Dabei ist es notwendig, im Vorfeld zu recherchieren, was am besten zu den eigenen Anforderungen und Bedürfnissen passt.
Für bestimmte Anwendungsfälle gibt es Komplettsets, die bereits sämtliche Hardware sowie Anleitungen für eine bestimmte Problemstellung enthalten. Man kann aber auch einzelne Hardware- Komponenten kaufen und diese miteinander verbinden. Sensorboards werden für die Sensoren und Funkmodule für die Datenübertragung genutzt. Beide können mit Microcontrollern wie z. B. Arduinos angesteuert werden.
Am Ende werden die Daten oft von einem Raspberry Pi oder anderen Mini-Computern ausgewertet und analysiert. Hierfür sind technisches Geschick und gewisse Vorkenntnisse hilfreich. Im nächsten Schritt wird die Lösung beim Kunden installiert. Es kann aber auch ein Dienstleister hinzugezogen werden, der den eigenen Prototypen verbessert und bis zur Marktreife führt.
Anleitungen zum Selberbauen:
Checkliste für IoT-Projekte
Sie haben sich entschieden, ein IoT-Projekt zu starten? Herzlichen Glückwunsch! Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, die wesentlichen Komponenten eines IoT-Systems zu berücksichtigen. Überlegen Sie immer zuerst, welches Problem Ihr IoT-Projekt lösen bzw. welchen Nutzen es bringen soll. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Zeit gut investieren.
Weitere Informationen:
Typische Messwerte und Sensoren
Fast alles, was existiert, kann auch gemessen werden, und oftmals mit verschiedenen Methoden. Folgende Tabelle bietet eine erste Übersicht über typische Messwerte und die Sensoren, die sie erfassen können.
Netzwerktypen
Verschiedene Netzwerke und Verbindungsmöglichkeiten für Geräte können genutzt werden:
Reichweite und Geschwindigkeit von Drahtlosnetzwerken:
Themenheft „Stadtweite IoT-Funknetzwerke aufbauen“
Private Funknetzwerke können von Betrieben genutzt werden, um automatisch Daten von Sensoren und IoT-Geräte im Umkreis von mehreren Kilometern zu sammeln. Dadurch können Geräte und Baustellen überwacht, der Verbleib von Objekten nachverfolgt und Prozesse optimiert werden.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=FoPAMwGtA5U
Tipps:
Wie sieht die Zukunft von IoT im Handwerk aus?
| Sensoren werden künftig kleiner und günstiger. Die Miniaturisierung von Sensoren wird mehr Sensoren pro System und völlig neue Einsatzmöglichkeiten erlauben. Gedruckte Sensorik wird dank ihrer Dehnbarkeit beispielsweise im Bereich der textilen Verarbeitung Verwendung finden. |
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| Neue Verbindungsstandards wie 5G werden zuverlässige, sehr schnelle Datenübertragungen in Echtzeit ermöglichen. Bestehende IoT-Standards werden stärker vereinheitlicht und zusammengeführt, um die Bündelung beliebiger Geräte und Sensoren zu ermöglichen. |
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| Immer mehr IoT-Fertigprodukte werden in Zukunft zur Verfügung stehen, die für typische Anwendungsfälle eingesetzt werden können. Zusätzlich werden auch individuelle Anpassungen möglich sein. Die Installation der Geräte wird einfacher werden und weniger Vorwissen erfordern. |
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| Die Zahl der Dienstleister, die Betriebe bei der Auswahl, Beschaffung und Installation von IoT-Anwendungen unterstützen, wird steigen. Von der Beratung über die Entwicklung von Prototypen bis hin zu Netzwerkanbindung und Visualisierung werden alle Kundenwünsche abgedeckt. |
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Die Technologie des Internets der Dinge entwickelt sich aktuell sehr schnell und die Innovationen überholen sich ständig. Es kann daher bereits in wenigen Jahren viele neue Lösungen auf dem Markt geben, an die heute noch nicht zu denken ist. Prüfen Sie daher regelmäßig, ob IoT für Ihren Betrieb einen Mehrwert bietet.
Themenheft: Internet der Dinge (IoT) im Handwerk
Internet der Dinge – Grundlagen, Anwendungsbereiche, Potentiale
(vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Cottbus)
Ansprechpartner
Robert Falkenstein
Handwerkskammer für Oberfranken
Schaufenster Bayreuth des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk
0921 910 325
robert.falkenstein@mdh.digitalhttps://handwerkdigital.de/schaufenster-bayreuth
Kein unnötiges Suchen von Werkzeugen mehr, einfache Arbeitszeiterfassung und automatische Zugangskontrolle – das und noch viel mehr ist mit RFID-Technologie möglich. Bei RFID kommuniziert ein verbauter Transponder (Tag) mit einem externen Lesegerät. Die Tags können in fast allen Objekten, selbst in Lebewesen (gechipptes Haustier), eingesetzt werden. Sie benötigen keine Batterie, sondern beziehen die benötigte Energie aus den Radiowellen des Lesegerätes.
1. Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
RFID (Radio-Frequency Identification) ist eine Technologie, die im Handwerk vielfältige Anwendungen bietet. RFID basiert auf der drahtlosen Kommunikation über Radiowellen zwischen einem RFID-Tag und einem Lesegerät. Der RFID-Tag enthält einen Mikrochip und eine Antenne, während das Lesegerät die Funktion hat, Daten mit dem Tag auszutauschen. Objekte lassen sich dadurch einfach erfassen und nachverfolgen.
Verlinkung zu Themenheft – RFID im Handwerk.pdf
Themenheft RFID im Handwerk
Inventarverwaltung, Objekt- und Wartungsverfolgung, Zeiterfassung, Zugangskontrolle & mehr
Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung
Antennen: Zur Verbesserung des Empfangs und Sendens von Signalen zwischen RFID-Tag und Lesegerät
Anwendungsbeispiele
Hier eine Übersicht, wie RFID momentan im Handwerk eingesetzt wird:
Zeiterfassung: RFID kann auch zur Zeiterfassung und Arbeitsaufzeichnung eingesetzt werden. Handwerker können ihre RFID-Ausweise verwenden, um ihren Ein- und Ausstieg von der Baustelle zu registrieren. Dies ermöglicht eine genaue Arbeitszeiterfassung und hilft bei der Abrechnung von Kunden oder internen Kostenverrechnungen.
Strategie zur Umsetzung
Hier sind einige Schritte, die bei der Implementierung helfen können:
Eine Routenoptimierung unterstützt Sie dabei, den günstigsten Fahrweg zur Erledigung Ihrer Aufträge zu ermitteln. In einer Datenbank werden verschiedene Kriterien so miteinander kombiniert sowie unter Berücksichtigung von Fahrzeiten werden sogar die entsprechenden Stationen sinnvoll hintereinander geplant.
Anwendungsfälle:
Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
Die Routenoptimierung ist eine Planung, bei der eine Technologie zum Einsatz kommt, die die effizienteste Strecke zwischen zwei oder mehr Orten findet. Gerade für Handwerksunternehmen, die viel unterwegs sind, kann diese Art der Planung dabei helfen, Kosten zu reduzieren, den Kundenservice zu verbessern, das Personal weniger auf der Straße und mehr beim Kunden zu haben, aber auch die Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Durch die Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Entfernung, Verkehr, Baustellen, Kundenstandorte und Kundenwünsche ermöglicht die Routenoptimierung, die Reisezeit zu minimieren und somit auch den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Dies ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kosteneffizient. Außerdem hilft eine optimierte Route dabei, pünktlich bei Kundenterminen anzukommen und somit die Kundenzufriedenheit zu steigern.
Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung
Für die Routenoptimierung stehen spezielle Softwarelösungen und Apps zur Verfügung, die auf dem Computer oder dem mobilen Endgerät genutzt werden können. Einige davon bieten Funktionen wie Echtzeit-Verkehrsinformationen, Anpassungsmöglichkeiten der Route, Kundendatenintegration und Berichte zur Analyse der zurückgelegten Strecken. Zu beachten ist, dass die Lösung die notwendigen Informationen aus den vorhandenen Software-Lösungen über eine Schnittstelle ziehen kann und, aber das ist selbstverständlich in der digitalen Welt, ein Internetanschluss zur Verfügung steht.
Anwendungsbeispiele
Die Routenoptimierung ist ein Werkzeug, das die Einsatzplanung unterstützen kann und die beste Route mit den geringsten Fahrzeiten ermittelt. Dies kann sinnvoll sein für Teams, die am Tag mehrere Projekte an unterschiedlichen Orten abarbeiten müssen, sowie in der Wartung, bei anderer Reparatur, bei Servicedienstleistungen wie die jährlichen Kehrungen des Schornsteinfegers oder der Schornsteinfegerin sowie bei Kleinaufträgen. Aber auch die Anlieferung von Materialen oder Produkten an verschiedenen Stellen kann so optimiert werden, wie zum Beispiel der Auf- und Abbau von Gerüsten.
Strategie zur Umsetzung
Hier sind einige Schritte, die helfen können:
Definieren Sie die Kriterien, nach denen die Route optimiert werden soll und welche Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind. Denken Sie daran, dass ggf. nicht alle Mitarbeitenden alle Aufgaben übernehmen können und nicht alle Autos über die identische Ausstattung verfügen. Also, notieren Sie die Kriterien die zu berücksichtigen sind und erstellen Sie einen Anforderungskatalog und holen Sie sich hier Hilfe von einem unabhängigen Beratenden.
Suchen Sie nun nach Lösungen, die Ihre Anforderungen erfüllen können. Testen Sie die Lösungen ausgiebig und immer an einem Beispiel. Schauen Sie hier auch gern noch mal in den Digitalisierungspfad, wie eine solche Auswahl erfolgen sollte. Denken Sie daran auch Ihr Personal, welches damit Arbeiten soll, bei der Auswahl mit einzubinden, auch schon bei der Erstellung des Anforderungskataloges und nicht nur beim Testen.
Um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden die Software langfristig in der ganzen Anwendungsbreite nutzen werden, sollten Schulungen in Funktionen, sowie vor allem in die neuen Abläufe und Arbeitsweisen durchgeführt werden. Mit diesen Schritten können die Vorteile und der gewünschte Nutzen der Softwareanschaffung in den Betrieben schneller erkennbar werden.
Nach erfolgreichem Testen erarbeiten Sie mit dem Anbieter eine Planung zur Einführung der Lösung in Ihrem Unternehmen und setzen sie Schritt-für-Schritt um. Überprüfen Sie die Wirksamkeit des eingesetzten Werkzeugs regelmäßig und nehmen Sie bei Bedarf Anpassungen vor.
Sensorik bezeichnet die Anwendung von Sensoren. Ein Sensor ist ein technisches Bauteil, das einen Ist-Wert ermittelt und an eine Datenverarbeitung weiterleitet. Damit können Objekte identifiziert, lokalisiert sowie Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Vibrationen, Druck etc. ermittelt und überwacht werden.
Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
Sensorik umfasst Technologien und Geräte, die dazu dienen, physikalische Größen und Prozessparameter zu erfassen und in eine für die Verarbeitung nutzbare Form zu bringen. In einem Handwerksbetrieb können Sensoren dazu genutzt werden, um Umgebungsbedingungen zu überwachen, Prozesse zu steuern oder um Sicherheit und Effizienz zu erhöhen. Beispielsweise können Temperatur, Feuchtigkeit, Druck, Licht oder Bewegung erfasst werden. Die ermittelten Daten können dabei helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren, Ressourcen zu schonen und die Qualität der Arbeitsergebnisse zu sichern.
Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung
Software: Programme, die dazu dienen, die Daten zu verarbeiten, Handlungsanweisungen zu generieren und ggf. an andere Systeme oder NutzerInnen weiterzuleiten.
Anwendungsbeispiele
Der Einsatz von Sensorik im Handwerk bietet vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen und zur Steigerung von Qualität und Sicherheit in der täglichen Arbeit. Hier einige Beispiele aus uneterschiedlichen Gewerken:
Schornsteinfeger: Feinstaubsensoren zur Messung von Emissionen
Strategie zur Umsetzung
Es ist wichtig, dass die Implementierung sorgfältig geplant und an die speziellen Anforderungen des jeweiligen Betriebes angepasst wird. So wird sichergestellt, dass der Einsatz der Technologie einen echten Mehrwert darstellt und zur Steigerung von Effizienz und Kundenzufriedenheit beiträgt. Diese Schritte sollten beachtet werden:
Der Trend zu intelligenter und vernetzter Haustechnik bietet für das Handwerk neue Geschäftsfelder. Von entscheidender Bedeutung ist, dass das Handwerk gewerkeübergreifend am Haus und Kunden orientiert ist und individuelle Produkte und Lösungen aus einer Hand anbietet. Smart Home ist kein Selbstzweck oder eine technische Spielerei, sondern dient der Erfüllung zentraler Kundenbedürfnisse wie Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz.
Smart Home – Ein wichtiger Zukunftstrend im Handwerk?
Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=ZrQrYjnbnIY
► Was ist Smart Home?
► Anwendungsfelder von Smart Home
► Verhelfen Ambient Assisted Living und Künstliche Intelligenz Smart Home zum Durchbruch?
► Aktuelle Entwicklung von Smart Home
► Chancen von Smart Home für das Handwerk
► Herausforderungen für das Handwerk
► Technologien wie Smart Home, Smart Health und Smart City live erleben im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg
Der Vortrag ist eine Einführung in das Thema Smart Home von Dipl.-Ing. Wolfgang Gröting und wurde auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2022 gehalten. Wolfgang Gröting Leiter des Fraunhofer-inHaus-Zentrums in Duisburg und Experte für Smart Home, Smart Health und Smart City beim Schaufenster Duisburg des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk.
Online-Kurs: Ambient Assisted Living – Zukunftsmarkt für Handwerksbetriebe
Bild mit Link zum Online-Kurs: https://mdh.bfe-elearning.de/ilias.php?baseClass=ilsahspresentationgui&cmd=infoScreen&ref_id=428
Ambient Assisted Living ist ein Unterbereich von Smart Home und lässt sich am besten mit „alltagsunterstützende Assistenzlösungen“ übersetzen. Es handelt sich also um Produkte, Systeme und Dienstleistungen, die älteren oder behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, indem sie situationsgerecht und unaufdringlich unterstützen.
Der Kurs „Ambient Assisted Living – Zukunftsmarkt für Handwerksbetriebe“ ist eine Einführung in das Thema. Zugleich zeigt er, welche Chancen die Technologie dem Handwerk bietet.
In diesem Online-Kurs erfahren Sie,
Themenheft Active Assisted Living – Geschäftsfelder mit Zukuntpotential
Umfangreiches Themenheft zu alltagsunterstützenden Assistenzlösungen (auch Active Assisted Living, Ambient Assisted Living oder AAL genannt) für ältere, behinderte oder kranke Menschen und die Chancen für Geschäftsmodelle, die diese Technologie dem Handwerk bietet.
Themenheft: Bedeutung von intelligenter und vernetzter Haustechnik für Unternehmen.
Ansprechpartner
Mattis Menge
Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V.
Schaufenster Oldenburg des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk
Tel. 0441 34092 468
m.menge@bfe.de
https://handwerkdigital.de/schaufenster-oldenburg
Beim QR-Code steht das QR für „Quick Response“ – also schnelle Antwort. Und genau das soll der Code ermöglichen: einen schnellen Zugriff auf zusätzliche Informationen. Als Lesegerät ist die Kamera eines Mobiltelefons ausreichend. QR-Codes sind leicht zu generieren und können zu vielfältigen Informationen verlinken oder diese direkt bereitstellen.
Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
Der QR-Code ist ein zweidimensionales grafisches Muster, das Informationen speichert, die durch das Scannen mit einem Mobilgerät oder einem speziellen Scanner abgerufen gemacht werden.
„QR“ steht für „Quick Response“, also für schnelle Antwort. Das bezieht sich auf den unmittelbaren Zugang, den der Code zu den in seinem Muster gespeicherten Informationen ermöglicht. Der Code besteht in der Regel aus schwarzen Quadraten, die auf einem weißen Quadrat angeordnet sind. Die Farben können jedoch angepasst werden.
Die Informationen bzw. Aktionen, die durch das Scannen eines solchen Codes einfach und schnell zugänglich sind, sind sehr vielfältig:
Es wird unterschieden zwischen statischen und dynamische QR-Codes. Während die Informationen hinter dem dynamischen Code jederzeit angepasst werden können, ist dies bei einem statischen Code nicht der Fall. Die Erstellung von dynamischen Codes ist meist kostenpflichtig, sie bietet aber dafür u. a. oft die Möglichkeit der Nachverfolgung von Kampagnen durch Scan-Statistiken.
Werkzeuge und Zubehör zur Umsetzung
QR-Codes sind weit verbreitet und leicht zugänglich, da sie keine spezielle Hardware benötigt und von den meisten Smartphones unterstützt werden:
Anwendungsbeispiele
Ein wichtiges Anwendungsgebiet von QR-Codes ist das Tagging (Etikettieren). Tagging bedeutet, dass Objekte der physischen Welt durch QR-Codes mit zusätzlichen Informationen angereichert werden, die durch das Scannen des Codes abgerufen werden können. Der Code auf
Strategie zur Umsetzung
Hier bedarf es keiner besonderen Strategie. Ein jeweiliger Bedarf kann mit den zum Teil kostenfreien Tools zur QR-Code-Generierung schnell und unkompliziert umgesetzt werden. Es muss nur entschieden werden, ob ein statischer oder dynamische Code zum Einsatz kommen soll. Dies ist abhängig davon, ob die Daten zu jeder Zeit angepasst werden sollen und ob eine Klick-Statistik erforderlich ist.
Werkzeug hat die Angewohnheit, unbemerkt auf Baustellen oder in Fahrzeugen zu verharren, ohne irgendjemandem Bescheid zu geben. Hier kann eine GPS-gestützte Werkzeugortung allen in Ihrem Betrieb Zeit und Nerven sparen.
Anwendungsfälle:
Vorteile für Ihren Handwerksbetrieb
Die Werkzeugortung ist eine praktische Methode, mit der Sie jederzeit den genauen Standort Ihrer Werkzeuge herausfinden können. Das mag vielleicht futuristisch klingen, ist aber mit der heutigen Technologie leicht umzusetzen und kann Handwerksbetrieben dabei helfen, effizienter und organisierter zu arbeiten.
Die Werkzeugortung basiert auf verschiedenen Technologien wie GPS, Bluetooth oder RFID und ermöglicht es, den Standort von Werkzeugen und Ausrüstungen in Echtzeit zu verfolgen.
Dies kann Verluste vermeiden, dabei helfen, die Effizienz zu steigern und die Verwaltung von Werkzeugen und Ausrüstungen zu verbessern. Diese dahinterliegende Lösung kann nicht nur zur Ortung genutzt werden, sondern auch zur Protokollierung der Verwendung, der Zustandserfassung und der regelmäßigen Wartung.
Werkzeuge und Zubehör für die Umsetzung
Für die Umsetzung der Werkzeugortung oder noch besser eines Werkzeugmanagements stehen verschiedene Lösungen und Anbieter zur Verfügung. Je nachdem, wie die Ortung erfolgen soll, wird ein entsprechender GPS-, Bluetooth- oder RFID-Tracker benötigt. Die Technologien bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile, abhängig von den spezifischen Anforderungen und dem Budget Ihres Betriebs.
Anwendungsbeispiele
Die Werkzeugortung hat sich zu einem unverzichtbaren Instrument im modernen Handwerksbetrieb entwickelt, das zahlreiche Vorteile und klare Ziele bietet. Sie kann die Effizienz steigern, die Sicherheit erhöhen und das Ressourcenmanagement optimieren. Durch die präzise Lokalisierung von Werkzeugen können Betriebe ihre Produktivität steigern, Kosten senken und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeitenden verbessern. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Effizienzsteigerung im Arbeitsablauf. Durch den Einsatz von Werkzeugortungstechnologien können HandwerkerInnen ihre Werkzeuge schnell und präzise lokalisieren. Denn erfahrungsgemäß werden viele Personalressourcen in der Suche des benötigten Werkzeuges verschwendet. Ein weiteres Ziel ist die Reduzierung von Verlusten und Diebstählen von kostenintensivem Werkzeug. Die Werkzeugortung ermöglicht es Betrieben, den Verbleib ihrer Ausrüstung genau zu verfolgen und im Falle eines Verlusts oder Diebstahls von der Baustelle schnell zu reagieren. Dies trägt nicht nur zur Kostensenkung bei, sondern schützt auch vor unvorhergesehenen Unterbrechungen im Arbeitsablauf.
Die Sicherheit der Mitarbeitenden ist ein weiterer Faktor, der durch die Werkzeugortung verbessert werden kann. Bei Arbeiten in großen Bauprojekten oder in weitläufigen Werkstätten kann es leicht zu Unfällen kommen, wenn Werkzeuge nicht ordnungsgemäß gelagert oder falsch verwendet werden. Die Ortungstechnologie ermöglicht es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und somit die Sicherheitsstandards zu erhöhen.
Darüber hinaus trägt die Werkzeugortung auch zur Bestandsverwaltung bei, indem sie eine genaue Erfassung von Werkzeugen ermöglicht. Dies erleichtert die Planung von Wartungsarbeiten, die rechtzeitige Beschaffung neuer Ausrüstung und minimiert den Bedarf an unnötigen Ersatzinvestitionen.
Strategie zur Umsetzung
Durch eine sorgfältige Planung und Umsetzung der folgenden Schritte kann die Einführung einer Werkzeugortung im Handwerksbetrieb erfolgreich und effektiv gestaltet werden:
Installieren Sie die notwendige Infrastruktur, sei es GPS-Tracker, RFID-Scanner oder Bluetooth-Gateways. Stellen Sie sicher, dass die Hardware gut integriert ist und eine zuverlässige Abdeckung im gesamten Betriebsbereich gewährleistet ist.
Ansprechpartner
Matthias Imdahl
Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH)
Tel. 0157 8062 9991
E-Mail mimdahl@zwh.de